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Gekoppelte Nutzung einer Wärmepumpe für Blockheizkraftwerke


Kurzfassung

Erdgedeckte Flüssiggastanks sind als Energiespeicher für Heizungssysteme von Ein- und Mehrfamilienhäusern eine häufig bevorzugte Variante, da oberirdische Tanks mit einem gewissen Platzbedarf verbunden sind und oft nicht den optischen Ansprüchen der Haus-bewohner genügen. Allerdings sind erdgedeckte Tanks in der Regel mit höheren Installations- und Wartungskosten verbunden. Gleichzeitig hat im Zuge der neueren nationalen und europäischen Gesetzgebung die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden an Bedeutung gewonnen, wodurch flüssiggasbasierte Heizungsanlagen verstärkt im Wettbewerb mit regenerativen Ansätzen stehen


Hintergrund

Erdgedeckte Flüssiggastanks sind als Energiespeicher für Heizungssysteme von Ein- und Mehrfamilienhäusern eine häufig bevorzugte Variante, da oberirdische Tanks mit einem gewissen Platzbedarf verbunden sind und oft nicht den optischen Ansprüchen der Hausbewohner genügen. Allerdings sind erdgedeckte Tanks in der Regel mit höheren Installations- und Wartungskosten verbunden. Gleichzeitig hat im Zuge der neueren nationalen und europäischen Gesetzgebung die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden an Bedeutung gewonnen, wodurch flüssiggasbasierte Heizungsanlagen verstärkt im Wettbewerb mit regenerativen Ansätzen stehen


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Lösung

An der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW Saar) wurde nun ein System entwickelt, dass die Möglichkeiten erdgedeckter Flüssiggas-tanks optimal ausnutzt und so eine substanzielle Energie- und Kosteneinsparung generiert. Die entscheidende Innovation besteht darin, das flüssiggasbetriebene Blockheizkraftwerk (BHKW) mit einer Wärmepumpe zu koppeln, wobei der Gastank außer zur Speicherung des Flüssiggases gleichzeitig als Erdwärmekollektor und Verdampfer für die Wärmepumpe genutzt wird. Dies ist nur bei einem erdgedeckten Tank sinnvoll möglich. Das Flüssiggas dient im laufenden Betrieb gleichzeitig als Kraftstoff und als Kältemittel. Die erfindungsgemäße Anlage trägt auf diese Weise dazu bei, Betriebskosten zu reduzieren und die Energieeffizienz des Systems zu steigern. Da die verwendeten Komponenten bis auf wenige Bauteile mit denen eines herkömmlichen flüssiggasbetriebenen BHKW übereinstimmen, kann auf einfache Weise und ohne die Anschaffung separater Wärmekollektoren ein deutliches Einsparpotenzial nutzbar gemacht werden. Modellrechnungen ergeben eine Reduktion des Kraftstoffverbrauchs von bis zu 40%. Die Optimierung des gesamten Systems im Hinblick auf die verschieden Betriebsparameter ist Gegenstand einer aktuellen Prototypenstudie.


Vorteile

  • Reduktion des Kraftstoffverbrauchs von bis zu 40
  • Einfache Integration in herkömmliches flüssiggasbetriebenes BHKW
  • Kostengünstige Nachrüstung möglich

Service

Gesucht wird ein Produktions- und Vertriebspartner, den am Erwerb einer Lizenz und an der Weiterentwicklung der Technologie interessiert ist.


Universität des Saarlandes Wissens- und Technologietransfer GmbH

Dr. Frank Döbrich
0681 302-3508
frank.doebrich@uni-saarland.de
www.wut-uni-saarland.de
Adresse
Universität des Saarlandes Wissens- und Technologietransfer GmbH Starterzentrum | Gebäude A1 1
66123 Saarbrücken



Entwicklungsstand

Prototyp


Patentsituation

  • DE 102012014513 anhängig
  • PCT /EP2013/002169 anhängig

Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsstellenleiterin)

c/o PROvendis GmbH
Schloßstr. 11-15
D-45468 Mülheim an der Ruhr