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Implantat zur Förderung der Osseointegration

Ref-Nr: TA-PVA11236


Kurzfassung

Das erfindungsgemäße Implantat wird beispielsweise zur Förderung der Osseointegration von Endoprothesen in der Medizintechnik eingesetzt.

Aufgabe der Erfindung ist es, bei einem künstlichen Gelenkersatz das Anwachsen der Knochenzellen an die Implantate langfristig zu fördern und somit die vorzeitige Lockerung und den Austausch der Implantate zu verzögern.

Erfindungsgemäß wird zur Lösung der Aufgabe in das Implantat, wie z.B. einem Hüftendoprothesen-Stiel, an den Seitenflächen mindestens eine Elektrodeneinheit eingebracht, welche aus einem Isolator (z.B. Keramik) und einem in den Isolator eingebetteten Draht bestehen. Als Gegenelektrode fungiert das Stiel-Implantat.


Hintergrund

Die Erfindung dient der Verlängerung der Standzeit eines Implantats im Patienten.
Das zugrundeliegende Prinzip der Elektrostimulation des Knochens soll dabei das Einwachsen von Knochenzellen bzw. die Regeneration von Knochen fördern. Zu diesem Zweck sollen an Implantaten, wie bspw. einem Hüftendoprothesen-Stiel, an den Seitenflächen Elektroden eingebracht werden. Diese bestehen aus einem Isolator (z.B. Keramik) und einem Titandraht, als Gegenelektrode fungiert das Stiel-Implantat. Die Elektroden werden über eine in den Stiel integrierte elektronische Einheit mit einer Wechselspannung ver-sorgt, sodass sich ein homogenes elektrisches Feld um das Implantat aufbauen kann.


Problemstellung

Trotz hoher Standzeiten von Endoprothesen kommt es bei Hüftendoprothesen in bis zu 10% aller Fälle zu einer Implantatlockerung innerhalb der ersten 10 Jahre. Der Lockerung kann vorgebeugt werden, indem das Wachstum der Knochenzellen, durch das Anlegen eines elektrischen Feldes um das Implantat, gefördert wird. Durch Stimulation des Knochengewebes soll die Integration des Implantats gefördert und damit gewährleistet werden, dass das Implantat stabil im Knochenlager verankert bleibt.


Lösung

In der klinischen Praxis wird die invasive elektromagnetisch induzierte Osteotherapie bereits seit mehreren Jahren angewendet, unter anderem bei Schenkelhalsfrakturen. Dabei wird die in einem Schraubenimplantat befindliche Sekundärspule durch eine außerhalb des Körpers platzierte Primärspule aktiviert (Transformatorprinzip). Dieses Verfahren wird ausschließlich zur kurzfristigen Regeneration von Knochengewebe eingesetzt.
Die Neuerung der vorliegenden Erfindung betrifft vor allen Dingen die Möglichkeit, das Implantat aktiv elektrisch stimulieren zu können. Durch eine in das Implantat integrierte elektronische Einheit entfällt die Spannungsversorgung von außen, was insbesondere zu einer langfristigen Osseointegration beitragen kann.


Vorteile

  • Interne elektronische Einheit mit aktiver Wechselspannungsversorgung
  • Langfristige Förderung und Sicherung der Implantatstabilität
  • Reduzierung von Revisionsoperationen

 

 


Anwendungsbereiche

Endoprothetik


Service

  • Verkauf
  • Lizenzierung
  • Entwicklungskooperation



Christian Tholen
+49 381 497474-38
c.tholen@pva-mv.de
www.pva-mv.de
Adresse
Gerhart-Hauptmann-Straße 23
18055 Rostock



Entwicklungsstand

Machbarkeit


Patentsituation

  • DE 10 2014 108 261 anhängig

Stichworte

Implantat, Osseointegration, Endoprothese, Medizintechnik, Endoprothetik, Knochen, Knochenzellen, Osteotherapie, Elektrode, Revisionsoperation, Knochengewebe

Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsführerin)

c/o TransMIT GmbH
Kerkrader Straße 3
D-35394 Gießen