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Planar aufgebaute Peristaltikpumpe für flexible Mikrofluidiksysteme

Ref-Nr: TA-PVA1583


Kurzfassung

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Flüssigkeitstransport durch einen Mikrofluidikkanal


Hintergrund

Die Erfindung dient dem Flüssigkeitstransport durch einen Mikrofluidikkanal.
Die Mikrofluidik beschäftigt sich mit dem Verhalten von Flüssigkeiten und Gasen auf engsten Raum. Beispiele für Mikrofluidik finden sich in vielen Gebieten der Biologie und Medizin. Fluide werden bewegt, gemischt, getrennt oder anderweitig prozessiert.
Ein bekannter Typ Pumpen in der Mikrofluidik sind Membranpumpen, die in verschiedenen Variationen realisiert werden. Membranpumpen ist gemein, dass das Fluid durch eine Membran von den Funktionselementen der Pumpe getrennt ist. Die Membran wird entweder durch eine Art Zylinder oder durch hydraulische, pneumatische oder elektrostatische Kräfte bewegt, wodurch ein Fluid bewegt wird.


Problemstellung

Bekannte auf Druck oder Vakuum basierende Pumpen benötigen eine Druck- oder Vakuumquelle und eine Steuereinrichtung. Für den Betrieb von Pumpen mit druckgesteuerten Aktoren sind mindestens 3 Kanäle, bzw. Zugänge notwendig. Außerdem muss der Druck aufrecht erhalten werden wenn der Kanal gesperrt bleiben soll. Weiterhin benötigen auf Druck basierende Systeme eine druckfeste Verbindung, wodurch ein festes Gehäuse notwendig wird.


Lösung

Nach der Idee der Erfindung wird ein Fluss in einem Mikrofluidikkanal mittels eines Anpresselementes erzeugt, das keinen direkten Kontakt zur Flüssigkeit aufweist. Durch dieses Element wird ein Mikrofluidikkanal durch Krafteinwirkung von außen verformt und der Kanal stellenweise zusammengepresst. Durch die Bewegung des Anpresselements entlang des Kanals wird eine laufende Welle generiert und die Flüssigkeit transportiert. Hierbei wirkt die Pumpe auf den Mikrofluidikkanal, ohne untrennbarer Teil davon zu sein. Dies ermöglicht die Verwendung von Fluidiksystemen, welche als Einweg- oder Wegwerfartikel ausgeführt sind, da das System leicht ausgetauscht werden kann, ohne dass Pumpenverbindungen manuell angeschlossen oder entfernt werden müssen. Gleichzeitig kann die Pumpeneinrichtung wiederverwendet werden, wodurch Kosten reduziert werden können. Da das vorliegende Pumpensystem nicht direkt mit dem Fluid in Kontakt kommt eignet


Vorteile

  • Kein Anschluss von Schläuchen zwischen Fluidik und Pumpe
  • Anheben der Anpresselemente ermöglicht Kanalspülung
  • Pulsationsarmer Flüssigkeitstransport in beide Richtungen

Anwendungsbereiche

Mikrofluidik


Service

  • Verkauf
  • Lizenzierung
  • Entwicklungskooperation



Christian Tholen
+49 381 497474-38
c.tholen@pva-mv.de
www.pva-mv.de
Adresse
Gerhart-Hauptmann-Straße 23
18055 Rostock



Entwicklungsstand

Prototyp


Patentsituation

  • DE 10 2014 207 238 anhängig

Stichworte

Mikrofluidik, Peristaltikpumpe, Pumpe, Welle, Wegwerfartikel, aggressive Lösungen

Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsführerin)

c/o TransMIT GmbH
Kerkrader Straße 3
D-35394 Gießen