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Verfahren zur sicheren Versendung von E-Mail-Nachrichten


Kurzfassung

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und einen Server zur sicheren Versendung von verschlüsselten E-Mail-Nachrichten.


Hintergrund

Umfangreiche Datensicherheit ist ein Thema, das in der letzten Zeit mit großer Aufmerksamkeit in den Medien und insbesondere Regierungen debattiert wird. Die Schäden durch Wirtschaftspionage belaufen sich alleine in Deutschland auf jährlich 50 Milliarden Euro.
Diese jährlich steigenden Wirtschaftsschäden sowie die zunehmende Cyberkriminalität machen die Notwendigkeit für Systeme zur Verbesserung der Sicherheit digitaler Nachrichten und Daten für Unternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen, Behörden und Privatpersonen deutlich.


Problemstellung

Abhilfe soll durch ein asymmetrisches Verschlüsselungsverfahren geschaffen werden (RSA). Hierbei wird der öffentliche Schlüssel des Empfängers verwendet, sodass Öffnen und Lesen der Nachricht nur unter Zuhilfenahme des privaten Schlüssels des Empfängers durchgeführt werden können. Praktisch wurde dieses System jedoch noch nicht umgesetzt.
Ein weiterer Ansatz besteht darin, dass sich Systemteilnehmer bei einer entsprechenden Stelle registrieren müssen, um Nachrichten sicher verschicken zu können. Allerdings handelt es sich hierbei um ein nicht ausgereiftes System, um den gewünschten Erfolg zu erzielen.


Lösung

Das erfindungsgemäße Verfahren zur sicheren Versendung von E-Mail-Nachrichten beruht auf den Austausch sogenannter MX-Records (Mail-Exchange-Records).
Mit der Erfindung soll zu den bisher bekannten MX-Records mit Hilfe eines erweiterten, umfangreicheren MXK-Record (Mail-Exchange-Key) der öffentliche Schlüssel geprüft und verifiziert werden. Das Generieren eines öffentlichen und privaten Schlüssels kann selbst oder durch eine zentrale Stelle erfolgen. Die Schlüssel müssen lediglich bei einem Service Provider digital signiert werden. Der Provider hat mit der Generierung der Schlüssel nichts zu tun, wodurch ihm kein Mehraufwand entsteht. Durch die Vermeidung von Dritten in den Prozess, handelt es sich bei der Erfindung um ein sehr umgängliches und sicheres Verfahren zur Verschlüsselung von E-Mail-Nachrichten.
Die Technik ließe sich sogar mit einigen Änderungen auf Telefonate oder SMS-Nachrichten übertragen, um Mobiltelefone so gegen Spionage zu sichern.


Vorteile

  • Sicherer E-Mail-Versand durch Austausch erweiterter MXK-Records
  • Umgängliches und sicheres Verfahren durch Vermeidung von Dritten
  • Übertragung der Technik auf Telefona-te und SMS-Nachrichten möglich

Anwendungsbereiche

  • Informatik
  • Datenverarbeitung
  • Verschlüsselungstechnik

Service

  • Verkauf
  • Lizenzierung
  • Entwicklungskooperation

PVA Mecklenburg-Vorpommern AG

Christian Tholen
+49 381 497474-38
c.tholen@pva-mv.de
www.pva-mv.de
Adresse
Gerhart-Hauptmann-Straße 23
18055 Rostock



Entwicklungsstand

Machbarkeit


Patentsituation

  • DE 10 2014 224 928 anhängig

Stichworte

E-Mail, Verschlüsselung, Cyberkriminalität, RSA, Schlüssel, Mail-Exchange-Records, MX-Records, Mail-Exchange-Key, digitale Signatur

Kontakt | Geschäftsstelle

TechnologieAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsstellenleiterin)

c/o PROvendis GmbH
Schloßstr. 11-15
D-45468 Mülheim an der Ruhr