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Verfahren zur automatischen Nachjustieren von Cochlea-Implantaten


Kurzfassung

Die Erfindung dient einer kontinuierlichen Nachkalibrierung der einzelnen Verstärkungsfaktoren eines Cochlea-Implantates. Erfindungsgemäß wird dies dahingehend umgesetzt, dass ein installiertes Regelsystem mittels einer Sollkurve permanent die (äußere) Mikrophonlautstärke überprüft und die erwartete Stapediusmuskelaktivität mit der tatsächlich gemessenen vergleicht.


Hintergrund

Die Implantation eines Cochlea-Implantates ermöglicht es Menschen das Hören wiederzuerlangen, die durch Geburtsdefekte oder Beschädigung der Haarzellen in der Gehörschnecke (Cochlea) trotz einer intakten restlichen akustischen Signalverarbeitungskette gehörlos sind.
Spezielle Elektroden umgehen dabei die geschädigten Haarzellen, die mechanische Schwingungen der Innenohrflüssigkeit nicht mehr an ihren Zellkörper weiterleiten können, und stimulieren den Hörnerv direkt. Da sich die Übertragungscharakteristika durch physiologische Variationen von Patient zu Patient unterscheiden, ist eine Einstellung der individuellen Verstärkungsfaktoren jeder einzelner Stimulationselektrode notwendig.


Problemstellung

Nach dem derzeitigen Stand der Technik erfolgt die Erstkalibrierung während der zur Implantation notwendigen Operation.
Anschließend müssen die Verstärkungsfaktoren regelmäßig ambulant nachkalibriert werden, da sich durch physiologische Prozesse die Signalübertragung verändert. Erschwerend kommt hinzu, dass der eigentliche Stapediusmuskel nur wenige Millimeter groß und hinter dem Ohr in einer Knochenhöhle gelegen ist. Demzufolge ist eine Operation stets mit dem Risiko der Verletzung des Gesichtsnervs verbunden.


Lösung

Aus dem gegenwärtigen Stand der Technik wird ersichtlich, dass die elektrische Stimulation des Stapediusmuskels durch das Gehirn nicht in einer 0-1 Form, sondern in kontinuierlicher Form mit zuneh-mender Intensität, erfolgt. Daher ist der Gegenstand der Erfindung ein Verfahren zu kontinuierlichen (Nach-) Kalibrierung der einzelnen Verstärkungsfaktoren.
Erfindungsgemäß wird dies dahingehend umgesetzt, dass ein installiertes Regelsystem mittels einer Sollkurve permanent die (äußere) Mikrophonlautstärke überprüft und die erwartete Stapediusmuskelaktivität mit der tatsächlich gemessenen vergleicht.
Die Beobachtung und Speicherung der kontinuierlichen Stapediusaktivität werden erfindungsmäßig dazu genutzt, die Verstärkungsfaktoren Lautstärkeabhängig zu machen, wodurch eine nichtlineare Verstärkung erfolgt.


Vorteile

  • Ambulante Nachjustierung wird weitestgehend überflüssig
  • Erlangung einer normalen Lautsprachefähigkeit und einer differenzierten Hörfähigkeit bei Kleinkindern
  • Vergrößerung des effektiv nutzbaren Lautstärkebereiches

Anwendungsbereiche

Medizintechnik


Service

  • Verkauf
  • Lizenzierung Entwicklungskooperation



Christian Tholen
+49 381 497474-38
c.tholen@pva-mv.de
www.pva-mv.de
Adresse
Gerhart-Hauptmann-Straße 23
18055 Rostock



Entwicklungsstand

Prototyp


Patentsituation

  • DE 10 2013 214 049 erteilt

Stichworte

Cochlea-Implantat, Hören, Verstärkung, Kalibrierung, Regelsystem, Stapediusmuskel

Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsführerin)

c/o TransMIT GmbH
Kerkrader Straße 3
D-35394 Gießen