proofread essay for grammar how to write an research paper american dream essay dissertation pedagogy creating a business plan for investors 2co com termpaper editing creative writing pay write essays term paper about youth
Skip to main content

Silikonfüllung des Auges


Kurzfassung

Die Erfindung befasst sich mit einer Endotamponade für die Augenheilkunde, insbesondere bei der Netzhaut-/Glaskörperchirurgie und dient der Behandlung komplexer Netzhautablösungen und Netzhautlöcher insbesondere der unteren Zirkumferenz. Aufgabe der Erfindung ist es, bei Pars-plana-Vitrektomie das Volumen der intravitrealen Silikonölblase an den jeweiligen Zustand des Glaskörperraums anzupassen bzw. zu optimieren. Es soll an der Gesamtoberfläche der Netzhaut eine vollständige Tamponadewirkung erreicht werden. Die Lösung liegt in der nachträglich adaptierten Kontaktflächenvergrößerung der Silikonblase zur Netzhautoberfläche. In den Glaskörperraum wird mindestens ein Ballon eingeführt, der gezielt den persistierenden Wasservorrat am Glaskörperboden aufsaugt und bei Druckerhöhung nach Bedarf wieder abgibt. So ist jederzeit eine optimale Ausfüllung des Glaskörperraums möglich.


Hintergrund

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur verbesserten Therapie des Auges nach einer Netzhautablösung.

Verglichen mit anderen Augenkrankheiten ist die Netzhautablösung mit 1:10000 pro Jahr recht selten. Kommt es jedoch bei einem Patienten zu Beschwerden welche eine Ablösung der Netzhaut betreffen, kann das bei einer Nichtbehandlung unweigerlich zur Erblindung des betroffen Auges führen. Ursache für eine Ablösung ist beispielsweise das Einreißen der Netzhaut. Grund dafür ist eine Schrumpfung des Glaskörpers im Laufe des Lebens. Da dieser an bestimmten Stellen der Netzhaut befestigt ist, kommt es bei Zugbelastungen zum Einreißen.


Problemstellung

Um diesem Problem entgegenzusteuern gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die Pars Plana Vitrektomie (PPV) ist so eine Möglichkeit. Hier wird im Zuge der Operation der Glaskörper entfernt und anschließend der verbleibende Hohlraum mit einem Silikonöl gefüllt. Die Netzhaut wird dadurch großflächig an das Pigmentepithel des Auges gedrückt um die Einheilung zu begünstigen. Jedoch kommt es hier oft zu schwerwiegenden Komplikationen. Beispielsweise kann sich das Hohlraumvolumen, durch Schwellungen oder Verletzungen, verändern. In Folge dessen kann Wasser in den Hohlraum eindringen. An diesen Stellen, welche vom Wasser eingenommen sind, kann keine optimale Heilung gewährleistet werden, weil die Endotamponadefunktion durch das Silikonöl nicht mehr gewährleistet werden kann.


Lösung

Die Erfindung beschreibt eine nachträglich adaptierte Kontaktflächenvergrößerung der Silikonblase zur optimalen Anpassung an die Netzhautoberfläche. Das bedeutet, dass sich die Größe der Silikonölblase an das Volumen des auszufüllenden Hohlraumes anpasst. Dazu schlagen die Erfinder vor, gleichzeitig mit dem Öl einen oder mehrere biokompatible Ballons in das Auge einzubringen. Diese Ballons nehmen das überschüssige Wasser, welches sich sammelt, wenn die Silikonblase den Hohlraum nicht vollständig ausfüllt, auf. Dies führt zu einer Vergrößerung der Ballons und somit zu einem vollen Ausfüllen des Hohlraumes bei vollflächigem Andrücken der Netzhaut. Bei erhöhtem Druck auf das Auge geben die Ballons das Wasser wieder ab. Somit ermöglichen die speziell geformten Ballons eine Anpassung an das variierende Volumen des Hohlraumes.


Vorteile

  • Jederzeitige optimierte Anpassung des Silikonkörpers an den Glaskörperraum

Anwendungsbereiche

  • Medizin
  • Augenheilkunde

Service

  • Verkauf
  • Lizenzierung
  • Entwicklungskooperation



Christian Tholen
+49 381 497474-38
c.tholen@pva-mv.de
www.pva-mv.de
Adresse
Gerhart-Hauptmann-Straße 23
18055 Rostock



Entwicklungsstand

Machbarkeit


Patentsituation

  • DE 10 2013 102 676 anhängig

Stichworte

Netzhautablösung, Glaskörper, Pars Plana Vitrektomie, PPV, Silikonöl, Andrücken, Endotamponadefunktion

Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsführerin)

c/o TransMIT GmbH
Kerkrader Straße 3
D-35394 Gießen