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Anordnung zur Tubenbelüftung

Ref-Nr: TA-PVA11146


Kurzfassung

Die Erfindung bezieht sich auf einen Tubenstent zur Belüftung der Tuben des Mittelohres eines Patienten durch Einsetzen in die Ohrtrompete (Eustachische Röhre) zwischen dem Mittelohr und dem Nasenrachenraum (Nasopharynx). Um eine ausreichende Mittelohrbelüftung zu gewährleisten, einen normalen Höreindruck zu vermitteln und Entzündungserscheinungen im Mittelohrbereich zu vermeiden, sieht die Erfindung vor, dass eine Spirale aus einem wickelbaren Material von einem Stützgerüst aus mindestens zwei achsparallelen Stäben umgeben ist und die Spirale und die Stäbe an den Berührpunkten miteinender fest verbunden sind.


Hintergrund

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Behebung von Tubenfunktionsstörungen.

Angesichts der demographischen Entwicklung und der Verschiebung hin zu chronischen Erkrankungen ist von einem generell wachsenden Gesundheitsmarkt sowie darüber hinaus auch ein weiterhin steigender Anteil der Medizintechniksparte innerhalb des Gesundheitsmarktes auszugehen. Ausschlaggebend für die Erfindung ist, dass alle pathologischen Prozesse des Mittelohres mit einer Fehlfunktion der „Eustachischen Röhre“ zusammenhängen. Somit gehören Ohrenerkrankungen durch Störungen des Druckausgleiches zu den häufigsten Komplikationen im HNO-Bereich.


Problemstellung

Die „Eustachische Röhre“ verbindet die Nase mit dem Mittelohr, worüber es im Mittelohr beim Schlucken oder bei einer Bewegung des Kiefers zu einem Druckausgleich kommt. Funktionsstörungen der Tube können unterschiedliche Ursachen haben, bspw. das angeborene Fehlen oder eine Fehlstellung der Tubenöffnungsmuskulatur oder permanente oder temporäre Schleimhautveränderungen im Bereich der Tuba eustachii. Ist der Grund für die Funktionsstörung ein Tumor oder eine Schleimhauthyperplasie, wird zunächst versucht, die Ursache mit einem chirurgischen Eingriff zu beheben. Gelingt dies nicht, so wird ein künstliches Belüftungssystem eingesetzt, welches über ein Drainage- bzw. Belüftungsröhrchen verfügt, welches das Mittelohr mit dem Nasenrachenraum verbindet und damit einen Druckausgleich gewährleistet. Der Erfindungsgegenstand beinhaltet ein solches Belüftungssystem. Die herkömmlichen Stent-Systeme zur Tubenentlüftung neigen zu Sekretverschlüssen im Stent oder Extrusionen, die eine Perforation im Mittelohrbereich verursachen. Häufig treten auch Unverträglichkeiten mit den verwendeten Materialien auf.


Lösung

Der Erfindungsgegenstand betrifft eine Vorrichtung, die einen dauerhaften Druckausgleich zwischen Mittelohr und dem äußeren Luftraum gewährleistet. Er besteht aus einem Hohlimplantat, welches aus einer dünnwandigen Spirale (ähnlich einer Schraubenfeder) besteht, auf die mittels Punktschweißung oder -klebung ein Stützgerüst aufgebracht ist. Dieses besteht aus drei Stäbchen, die parallel zur Längsachse verlaufen und im Abstand von je 120 Grad zueinander angeordnet sind. Der Stent wird im Isthmus, der engsten Stelle im knöchernen Abschnitt der Tube, durch Crimpen (Zusammendrücken) verankert.

Als Materialien kommen je nach medizinischer Indikation sowohl permanente als auch bioresorbierbare Materialien in Frage. Dabei sind für per-manente Stents Polyetherketon (PEEK), Polysulfon (PSU), Polyimid (PI) oder Polyethylen niederer Dichte (PE-LD) und für bioresorbierbare Poly-3-hydroxybuttersäure (P3HB), Poly-L-lactid (PLLA), Poly-D-lactid (PDLA), Polyglycolid (PGA) oder Polydioxanan (PDS) vorgesehen. Der Vorteil des Stents liegt darin, dass die Tube trotz eines kleineren Oberflächenabdeckungsgrades geöffnet wird, wodurch sich eine verbesserte Funktion des Flimmerepithels und der Tubenschleimhaut im betroffenen Bereich einstellt.


Vorteile

  • Verbesserte Funktion des Flimmerepithels und der Tubenschleimhaut
  • Verbesserung Behandlung chronischer Mittelohrentzündungen und der damit verbundenen Tubenbelüftungsstörungen

Anwendungsbereiche

  • Medizin
  • Medizintechnik

Service

  • Verkauf
  • Lizenzierung
  • Entwicklungskooperation



Christian Tholen
+49 381 497474-38
c.tholen@pva-mv.de
www.pva-mv.de
Adresse
Gerhart-Hauptmann-Straße 23
18055 Rostock



Entwicklungsstand

Labormuster


Patentsituation

  • DE 10 2010 043 332 erteilt

Stichworte

Tubenbelüftung, Tubenfunktionsstörung, Mittelohr, Eustachische Röhre, Druckausgleich, Stent, Flimmerepithel

Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsführerin)

c/o TransMIT GmbH
Kerkrader Straße 3
D-35394 Gießen