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Isoelastischer Endodontiestift

Ref-Nr: TA-PVA1131


Kurzfassung

Die Erfindung betrifft einen isoelastischen Endodontiestift für die endodontische Langzeitversorgung von Zähnen auf der Basis eines einteiligen faserverstärkten Kunststoffgrundkörpers, wobei der Grundkörper Verformungszonen aufweist und mindestens eine Zone so ausgebildet ist, dass sie eine verminderte Biege- und Torsionssteifigkeit besitzt und sich außerhalb dieser Zonen Verdrängungselemente, vorzugsweise -kanäle, für ein Befestigungsmaterial befinden.


Hintergrund

Bei bestimmten krankhaften Veränderungen des Zahns ist oftmals der Wiederaufbau der Zahnsubstanz erforderlich. Dazu zählt auch ein erneuter Aufbau der Kaufläche mittels einer künstlichen Krone. Sofern nicht mehr ausreichend eigene Zahnsubstanz vorhanden ist, kann ein in den Wurzelkanal ragendes Verankerungselement notwendig werden, um einen festen Sitz der Krone zu ermöglichen.

Diese Verankerung des Zahnaufbaus im Falle zu geringer Zahnsubstanz kann mittels eines Wurzelkanalstiftes vorgenommen werden.


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Problemstellung

Das Hauptproblem gängiger Wurzelstifte liegt in deren Materialeigenschaften. So kommt es bei Metall- oder Keramikstiften zu nicht angepassten Steifigkeiten bzw. Verformbarkeiten.

Komposit- Werkstoffe verfügen zwar über ein dem natürlichen Zahnmaterial ähnlicheres Materialverhalten, oftmals jedoch besitzen sie den Nachteil, dass sie den natürlichen Verlauf des Wurzelkanals nicht folgen können. Eine effektive Stützung der Zahns kann dadurch nicht erfolgen.

Ferner kann es bei der Verwendung von Glasfasern zu einer ungewollten Aufsplitterung der Fasern und damit verbundenen Komplikationen für den Patienten kommen. 


Lösung

Die vorliegende Erfindung des isoelastischen Endodontiestiftes bietet eine neue Lösung. 

Vorrangig kann eine schonendere und effektivere Einbringung erfolgen sowie eine be-stimmte Mindestfestigkeit und bessere Bio-kompatibilität erreicht werden. Weiterhin wird durch die Stiftlänge und Taillierung eine bessere Elastizität des Stiftes hervorgerufen. Dadurch kann dem natürlichen Verlauf des Wurzelkanals besser gefolgt werden. Des Weiteren wurde von den Erfindern ein neues Instrument entwickelt, welches ein formschlüssiges Aufsetzen mittels eines speziellen Setzkopfes ermöglicht. 

Die auf der Oberfläche aufgebrachten Verdrängungskanäle lassen ferner ein verbessertes Verteilen des Befestigungszementes zu. Überdies besitzen die mit dem Wurzelstift entwickelten Füllstoffe auf Basis der Hydroxylapatite besondere Eigenschaften, wie eine verbesserte Bio-Verträglichkeit, antibakterielle Eigenschaften und eine Röntgenkontrastfähigkeit.


Vorteile

  • Effektive Stützung der Zahnsubstanz 
  • Sichere Handhabbarkeit für den Zahnarzt
  • Gute Verträglichkeit für den Patienten

Anwendungsbereiche

  • Medizintechnik

Service

  • Verkauf
  • Lizenzierung
  • Entwicklungskooperation

 

 



Christian Tholen
+49 381 497474-38
c.tholen@pva-mv.de
www.pva-mv.de
Adresse
Gerhart-Hauptmann-Straße 23
18055 Rostock



Entwicklungsstand

Klinischer Funktionsnachweis


Patentsituation

  • DE 10 2005 021 807 erteilt
  • WO 000 2006 117 239 anhängig

Stichworte

isoelastisch, Endodontiestift, Medizintechnik, Zahnwurzel, Stichtbruch, Zahnsubstanz, Kaufläche, Krone, Wurzelkanal, Stift, Keramik, Metall, Hydroxylapatite

Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsführerin)

c/o TransMIT GmbH
Kerkrader Straße 3
D-35394 Gießen