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Sturzerkennung durch Rotationsmessung


Kurzfassung

Bei der vorliegenden Erfindung handelt es sich um ein Sturzerkennungssystem, welches mittels einen am Körper tragbaren Sensorsystems Rückschlüsse auf einen Sturz erlaubt. Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Sturzerkennung anzugeben, das eine sichere Sturzerkennung zu einem möglichst frühen Zeitpunkt gewährleistet, wobei die hier beschriebene Vorrichtung möglichst kostengünstig ausgebildet sein soll und auf Kenntnis der Richtung der Erdbeschleunigung im Bezug zum Sensor verzichtet werden kann.


Hintergrund

Insbesondere ältere, pflegebedürftige Menschen neigen mit zunehmendem Alter vermehrt zu Stürzen. Diese Stürze führen aufgrund weiterer Erkrankungen wie Osteoporose zu schwerwiegenden Verletzungen, die häufig zu Bettlägerigkeit oder gar zum Tod führen können. Ein Sturzerkennungssystem würde bei derartigen Situationen helfen, Stürze von primär älteren und pflegebedürftigen Personen zu detektieren und daraufhin Pflegepersonal oder Angehörige informieren. 


Problemstellung

Vorrichtungen und Verfahren zur Sturzerkennung werden verwendet, um schwere Stürze mit Folgeverletzungen möglichst frühzeitig zu registrieren, rechtzeitig Maßnahmen treffen zu können, Pflegepersonal oder Angehörige über einen Sturz zu benachrichtigen und der Person schnellstmögliche Versorgung zu ermöglichen. 

Eine besondere Herausforderung liegt hierbei vor allem in der Unterscheidung zwischen normalen Bewegungsabläufen, wie Bücken, Hinlegen oder Knien und einem tatsächlichen Stürzen. Ziel muss es sein, Fehlalarme zu vermeiden.


Lösung

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Sturzerkennung anzugeben, das eine sichere Sturzerkennung zu einem möglichst frühen Zeitpunkt gewährleistet, wobei die hier beschriebene Vorrichtung möglichst kostengünstig ausgebildet sein soll und auf Kenntnis der Richtung der Erdbeschleunigung im Bezug zum Sensor verzichtet werden kann. Dadurch soll es möglich sein, die Erkennung eines Sturzes einer Trägerperson sicher festzustellen, wobei die vorzugsweise tragbare Vorrichtung nicht notwendigerweise definiert zur Trägerperson ausgerichtet sein muss.

Die hier beschriebene Erfindung verwendet hierfür neben Beschleunigungssensoren auch Sensoren, die es über eine entsprechende Software ermöglichen, durch Luftdruckschwankungen und einen zu messenden Staudruck Rückschlüsse auf die Fallhöhe zu ziehen. Der hierbei angewendete Luftdrucksensor zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er auch in der Lage ist, Luftdruckschwankungen verursacht durch Wetter oder sich öffnende Türe etc. und einem tatsächlichen Sturz zu unterscheiden. Darüber hinaus ist es möglich, über die Einstellung eines gewissen Schwellenwertes die Empfindlichkeit des Detektionsmechanismus anzupassen. In Kombination mit einem herkömmlichen 3D-Beschleunigungssensors entsteht ein robustes System zur Erkennung von Stürzen.


Vorteile

  • Robustes System
  • Leichte und kostengünstige Herstellung
  • Erfindung adressiert einen großen Markt

Anwendungsbereiche

  • Diagnosetechnik

Service

  • Verkauf
  • Lizenzierung
  • Entwicklungskooperation

PVA Mecklenburg-Vorpommern AG

Christian Tholen
+49 381 497474-38
c.tholen@pva-mv.de
www.pva-mv.de
Adresse
Gerhart-Hauptmann-Straße 23
18055 Rostock



Entwicklungsstand

Machbarkeit


Patentsituation

  • DE 10 2009 019 767 anhängig

Stichworte

Sturzerkennung, Rotationsmessung, Sturzerkennungssystem, Diagnosetechnik, Altenpflege, Sensorsystem, Sturz, Beschleunigungssensor, Luftdruck, Staudruck, Detektion, Erkennung

Kontakt | Geschäftsstelle

TechnologieAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsstellenleiterin)

c/o PROvendis GmbH
Schloßstr. 11-15
D-45468 Mülheim an der Ruhr