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Implantateinrichtung zur Elektrostimulation von Knochenwachstum

Ref-Nr: TA-PVA11231


Kurzfassung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Implantateinrichtung zur Elektrostimulation von Knochenwachstum. Die Implantateinrichtung weist eine Elektrodeneinrichtung, welche zur Befestigung an einem Knochen vorgesehen ist, sowie eine Mikroschaltung auf, welche zur Versorgung der Elektrodeneinrichtung mit elektrischem Strom und/oder zum Überwachen der Elektrodeneinrichtung ausgebildet ist. Die Mikroschaltung und die Elektrodeneinrichtung sind stromübertragend miteinander verbunden oder verbindbar und die Mikroschaltung ist zur Implantierung ausgebildet.


Hintergrund

Nach einer Schenkelhalsfraktur, besteht oftmals das Risiko, dass Knochen oder betroffene Gelenke fehlerhaft zusammenwachsen (Pseudoarthrose). Des Weiteren können sich bei avaskulären Hüftkopfnekrosen (hervorgerufen durch Durchblutungsstörungen) Knochendefekte ausbilden. Um eine fortschreitende Nekrose zu verhindern, werden diese Fälle in der Medizin mit der invasiv elektromagnetisch induzierten Osteotherapie behandelt. Hierzu wird in den elektrostimulierende Implantaten, die direkt mit einem Bereich des Knochens verbunden sind, ein elektrisches Feld im umgebenen Knochengewebe erzeugt, um die Zellregeneration zu verbessern.


Problemstellung

Nach der bisher üblichen Methode wird dem Patienten ein elektrostimulierendes Schraubenimplantat, ausgestattet mit zwei Elektroden und Sekundärspule, eingesetzt. Durch eine von außerhalb des Körpers platzierte Primärspule wird die Sekundärspule durch ein niederfrequentes pulsierendes elektromagnetisches Feld aktiviert (Transformatorprinzip). Diese Methode ist gegenwärtig lediglich mit passiver Stromversorgung (durch die Spule) bekannt. Daraus folgt, dass Parameter wie Feldstärke und Frequenz sowie deren, eventuell auch kombinierter Einfluss auf eine optimale, knochenwuchsfördernde Stimulation zur Regeneration kaum erforscht sind.


Lösung

Das Neue an der vorliegenden Erfindung besteht in der aktiven Stromversorgung des Implantates, welches über eine programmierbare elektrische Mikroschaltung verfügt, die die Stimulationsparameter erfasst und überträgt.
Weiterhin wird mindestens eine drahtlose Schnittstelle zur Datenübertragung und induktiven Aufladung, eine Sensoreinrichtung zum Überwachen der Elektrodeneinrichtung, insbesondere in Hinsicht auf fließenden Strom, anliegende Spannung bzw. Frequenz eines Wechselstromes, sowie eine Speichervorrichtung zum Speichern der Messdaten verbaut. Diese Einrichtungen gewährleisten eine gute Übertragung und Erfassung der Daten und können Rückschlüsse durch die gewonnenen Daten ermöglichen.


Vorteile

  • Aktive Stromversorgung der Implantate
  • Elektrische Mikroschaltung zum Erfassen, Steuern und Übertragen der Stimulationsparameter
  • Anwendbar auf bereits bestehende Implantate

Anwendungsbereiche

  • Medizintechnik
  • Endoprothetik
  • Implantattechnologie

Service

  • Verkauf
  • Lizenzierung
  • Entwicklungskooperation



Christian Tholen
+49 381 497474-38
c.tholen@pva-mv.de
www.pva-mv.de
Adresse
Gerhart-Hauptmann-Straße 23
18055 Rostock



Entwicklungsstand

Machbarkeit


Patentsituation

  • DE 10 2013 112 057 anhängig

Stichworte

Pseudoarthrose, Hüftkopfnekrose, Osteotherapie, Elektrostimulation, Mikroschaltung

Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsführerin)

c/o TransMIT GmbH
Kerkrader Straße 3
D-35394 Gießen