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Verfahren und System zur Belüftung des Mittelohrs

Ref-Nr: TA-PVA11152


Kurzfassung

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein System zur Belüftung des Mittelohrs wobei die Vorrichtung aus einem rohrförmigen Element aus einem biokompatiblen Polymer oder Metall besteht, über dessen Umfang verteilt axial ausgebildete Falten angeordnet sind.

Das erfindungsgemäße System weist zusätzlich zu der Vorrichtung ein Ventil auf, das im Mastoidknochen angeordnet ist, wobei das rohrförmige Element und das Ventil optional durch einen flexiblen Schlauch verbunden sein können.


Hintergrund

Das Mittelohr ist ein Bestandteil des menschlichen Ohrs und besteht aus einer Höhle, welche sich an beiden Seiten des Schädels befindet. Diese Paukenhöhle (Cavum tympani) ist mit Luft gefüllt und mit einer Schleimhaut ausgekleidet, die fest mit der Knochenhaut (Periost) verbunden ist. Für den erforderlichen Druckausgleich mit der Außenwelt, ist das Mittelohr über eine Eustachische Röhre mit dem Rachenraum verbunden. Eine weitere wichtige Aufgabe der Eustachischen Röhre besteht in der Drainage des Mittelohrsekrets.


Problemstellung

Eine Verengung der Eustachischen Röhre führt zu Tubenfunktionsstörungen und resultiert in einem Unterdruck im Mittelohr mit konsekutiver Flüssigkeitsbildung und Schleimhautschäden. Dadurch können chronische Entzündungen sowie die Zerstörung von Gehörknöcheln und Trommelfell auftreten. Die Belüftung des Mittelohrs kann durch einen chirurgischen Eingriff am Mastoidknochen wiederhergestekkt werden. Hierbei werden ein Titanrohr und ein zweites, aus zellabweisendem Polytetrafluorethylen bestehendes Röhrchen in den Mastoidknochen implantiert. Alternativ kann ein Durchstoßen des Trommelfells erfolgen, das mittels eines Röhrchens offen gehalten wird. Durch die fehlende Barriere ist das Mittelohr jedoch nicht mehr vor Schmutz, Wasser und Bakterien geschützt und die Infektionsgefahr stark erhöht. Zudem ist der Patient durch diese Eingriffe in seiner Aktivität eingeschränkt.


Lösung

Der Erfindungsgegenstand stellt daher eine geeignete Vorrichtung zur zuverlässigen Belüftung des Mittelohrs bereit. Die Vorrichtung besteht aus einem ringförmigen Element aus biokompatiblen Polymer oder Metall. Weiterhin befinden sich über dessen Umfang verteilt, axial ausgebildete Falten, welche sich von einem zum anderen Ende des Elements erstrecken. Der Erfindungsgegenstand kann einfach und ambulant in die Eustachische Röhre eingesetzt werden und garantiert somit ein Offenhalten dieser Röhre. Dadurch erfolgt eine stabile, passive und kontinuierliche Belüftung der Paukenhöhle. Des Weiteren befindet sich im Innenraum des rohrförmigen Elements eine zweizipflige Taschenklappe, welche dem mechanischen Verschluss der Eustachischen Röhre dient. Dadurch wird das Mittelohr vor Flüssigkeiten oder Speisen geschützt. Ab einem bestimmten Druckunterschied öffnet sich die Taschenklappe und es erfolgt der gewünscht Druckausgleich.


Vorteile

  • Einsatz bei vorrübergehenden und chro-nischen Tubenstörungen
  • Keine Dauerschäden nach Entfernen
  • keine traumatischen Verletzungen durch indirekten Kontakt
  • Anpassung an Patientenanatomie
  • Einfaches, ambulantes Einsetzen

Anwendungsbereiche

  • HNO
  • Medizin
  • Medizintechnik

Service

  • Verkauf
  • Lizenzierung
  • Entwicklungskooperation



Christian Tholen
+49 381 497474-38
c.tholen@pva-mv.de
www.pva-mv.de
Adresse
Gerhart-Hauptmann-Straße 23
18055 Rostock



Entwicklungsstand

Idee


Patentsituation

  • DE 10 2012 218 164 anhängig

Stichworte

Belüftung, Mittelohr, Paukenhöhle, Knochenhaut, Periost, Eustachische Röhre, Tubenfunktionsstörung, Paukenhöhle, Druckausgleich

Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsführerin)

c/o TransMIT GmbH
Kerkrader Straße 3
D-35394 Gießen