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Medizinisches Implantat mit einteiligem Körper zur Einbringung in Knochengewebe

Ref-Nr: TA-PVA11127


Kurzfassung

Die Erfindung bezieht sich auf ein medizinisches Implantat mit einem einteiligen Korper zur Einbringung in Knochengewebe. Das Implantat besitzt einen zylindrischen Abschnitt, einen konisch zulaufenden distal angeordneten Abschnitt und einen zentrisch angeordneten rohrenformigen Kanal vom distalen Ende zu einer am zylindrischen Abschnitt ausgebildeten ersten Flache.


Hintergrund

Künstliche Implantate zur Behandlung oder Rekonstruktion von degenerativen, traumatischen und entzündlichen Veränderungen an den Gelenken sind wichtige Hilfsmittel der Orthopädie und der Unfallchirurgie. Trotz einer Vielzahl an Operationen und einem umfangreichen Erfahrungsschatz sind Implantationen mit Risiken behaftet.


Problemstellung

Eine bakterielle Infektion nach einem operativen Eingriff stellt eine schwerwiegende Komplikation bei Prothesen dar und geht meist mit weiteren Operationen und einer möglichen Entfernung des Gelenkersatzes einher. Obwohl Implantatinfektionen wesentliche Komplikationen in der orthopädischen und traumatologischen Versorgung darstellen, gibt es bisher keine antimikrobiell wirkenden Implantate beziehungsweise spezifische Oberflächen, die sich in der klinischen Anwendung etabliert haben.

Ebenso fehlen geeignete Modelle zur Untersuchung von Oberflächen und Beschichtungen von Implantaten mit direktem Knochenkontakt (Pressfitsitz) im Tiermodell, die dazu dienen, reale Bedingungen im Menschen bestmöglich darzustellen, das Infektionsrisiko zu minimierend und daraus ableitend entsprechende Implantate und Beschichtungen zu entwickeln.


Lösung

Bei dem Erfindungsgegenstand handelt es sich um ein medizinisches Implantat mit einteiligem Körper zur Einbringung in Knochengewebe. Der Körper weist einen zylindrischen und einen zum distalen Ende konisch zulaufenden Abschnitt sowie einen vom distalen Ende ausgehenden, in das Implantat verlaufenden, röhrenförmigen Kanal auf. Die Querschnitte der einzelnen Abschnitte sowie des Kanals sind elliptisch, kreisrund oder oval und der Kanal kann ein Innengewinde aufweisen. Das Implantat kann vollständig oder teilweise mit antimikrobiell wirkenden Substanzen beschichtet werden und ermöglicht die Testung von Beschichtungen hinsichtlich ihrer antimikrobiellen Wirksamkeit im Tiermodell.

Eine gezielte Nachbildung bakterieller Biofilme oder des Knochenwachstums werden realisiert. Generell können beliebige antibiotikahaltige oder bioaktive Beschichtungen aber auch Oberflächenbehandlungen getestet werden. um den Einfluss von mikrobiellen Implantatoberflächen auf die Reduktion implantatassoziierter Infektionen zu beurteilen.


Vorteile

  • Testen vielfältiger Implantatoberflächen und Oberflächenbeschichtungen
  • Verbesserung der tierexperimentellen Untersuchung für humane Implantat-Modelle

Anwendungsbereiche

  • Medizintechnik
  • Implantattechnologie

Service

  • Verkauf
  • Lizenzierung
  • Entwicklungskooperation



Christian Tholen
+49 381 497474-38
c.tholen@pva-mv.de
www.pva-mv.de
Adresse
Gerhart-Hauptmann-Straße 23
18055 Rostock



Entwicklungsstand

Funktionsnachweis


Patentsituation

  • DE 10 2011 006 777 anhängig

Stichworte

Medizin, Medizintechnik, Implantat, Knochengewebe, Rekonstruktion, Orthopädie, Unfallchirurgie, Prothesen, antimikrobiell, Beschichtungen, Tiermodell, bakterielle Biofilme, bioaktiv, Oberflächenbeschichtung, Implantatoberfläche

Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsführerin)

c/o TransMIT GmbH
Kerkrader Straße 3
D-35394 Gießen