persuasive essay on customer service help writing songs dissertation israel assemblies of god palestine dissertation pedagogy english creative writing worksheets for grade 2 research paper format title page things to do instead of my homework writing a literary analysis paper
Skip to main content

Alkalisierende Modifikation von Implantaten und Knochenbaumaterialien zur Optimierung der Regeneration von Knochendefekten

Ref-Nr: TA-PVA11252


Kurzfassung

Bei der vorliegenden Erfindung handelt es sich um eine gezielte Modifikation der Implantatoberfläche oder oberflächennaher Schichten mit dem Ziel, eine verbesserte Fixierung des Implantates im Knochengewebe zu realisieren.

Dies wird realisiert, indem alkalisierende Substanzen in das Implantat beziehungsweise auf dessen Oberfläche gebracht werden und somit dessen pH-Wert lokal modifiziert wird. Hierdurch ergibt sich eine verbesserte Osseointegration.


Hintergrund

Bei der vorliegenden Erfindung handelt es sich um eine gezielte Modifikation der Implantatoberfläche oder oberflächennaher Schichten mit dem Ziel, eine verbesserte Fixierung des Implantates im Knochengewebe zu realisieren.
Die biologische Befestigung des Implantatwerkstoffes im Knochengewebe wird als Osseointegration bezeichnet Eine vollständige Integration ist Voraussetzung für die mechanische Belastbarkeit. Zur ihrer Verbesserung wird vor allem versucht die mechanischen Eigenschaften der Implantatoberfläche zu verändern oder strukturell zu optimieren. Aus dem zahnmedizinischen Bereich ist es bekannt, Oberflächen mit Antibiotika, wachstums- oder adhäsionsfördernden Substanzen zu modifizieren. Da immer mehr Menschen Implantate benötigen, sind Fortschritte auf diesem Technologie-Gebiet von besonderer Bedeutung.


Problemstellung

Durch strukturelle Oberflächenmodifikationen kann auch die Adhäsion von Erregern und somit eine Infektion gefördert werden. Desweiteren unterliegen die gegenwärtigen adhäsiven Beschichtungen mechanischem Stress wodurch sie nach kurzer Zeit disfunktional werden können. Auch die Einbringung von Medikamenten stellt sich in Bezug auf deren kontrollierte Freisetzung und die mögliche Absenkung des pH-Wertes währenddessen oder anderer Nebenwirkungen problematisch dar.


Lösung

Abgrenzend zum aktuellen Stand der Technik, in welchem sich auf die mechanischen Eigenschaften beziehungsweise auf die strukturelle Optimierung fokussiert wird, wird bei der vorliegenden Erfindung der pH-Wert lokal modifiziert. Hierbei werden alkalisierende Substanzen in das Implantat beziehungsweise auf dessen Oberfläche gebracht. Alternativ kann eine Beschichtung des Implantates erfolgen, deren Auflösung ebenfalls zu einer Alkalisierung führt.
Durch einen alkalischen pH-Wert kann die Proliferation von Knochenzellen an der Implantatoberfläche gefördert und somit eine verbesserte Osseointegration erreicht werden. Diese Verfahrensweise stellt einen völlig neuen Ansatz für eine gezielte Modifikation der Implantatoberfläche oder oberflächennaher Schichten in der regenerativen Medi-zin dar.


Vorteile

  • Beseitigung der Nachteile vergleichba-rer Oberflächenmodifikationen
  • Lokaler Wirkbereich
  • Anpassungsmöglichkeit des pH-Wertes zur besseren Osseointegration
  • Stabiler Halt des Implantes am Kochen

Anwendungsbereiche

  • Orthopädie
  • Medizintechnik
  • Oberflächentechnik

Service

  • Verkauf
  • Lizenzierung
  • Entwicklungskooperation



Christian Tholen
+49 381 497474-38
c.tholen@pva-mv.de
www.pva-mv.de
Adresse
Gerhart-Hauptmann-Straße 23
18055 Rostock



Entwicklungsstand

Idee


Patentsituation

  • DE 10 2015 220 651 anhängig

Stichworte

Modifikation, Knochengewebe, Implantat, Osseointegration, pH-Wert, Proliferation, Regeneration, Knochendefekt, Oberflächenmodifikation

Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsführerin)

c/o TransMIT GmbH
Kerkrader Straße 3
D-35394 Gießen