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Verfahren und Vorrichtung zur Detektion der Kraftübertragung kieferorthopädischer Apparaturen

Ref-Nr: TA-PVA11259


Kurzfassung

Neben gesundheitlichen Gründen spielen ästhetische Gesichtspunkte eine immer größere Rolle in Bezug auf eine mögliche Korrektur von Zahnpositionen, weswegen neben Kindern vermehrt erwachsene Menschen hiervon Gebrauch machen. Ein solcher Eingriff stellt eine aktive Behandlung dar und wird mit Hilfe von Zahnspangen realisiert. Die Neuerung der vorliegenden Erfindung liegt in einem nichtinvasiven Verfahren zur Ermittlung von Informationen zu wirkenden Kräften und Spannungsverläufen in kieferorthopädischen Apparaturen. Die sich daraus ergebenen Rückschlüsse über den Kräfteverlauf und dessen Größe werden schließlich zur Berechnung der mechanischen Spannungen über den Querschnitt genutzt.


Hintergrund

Neben gesundheitlichen Gründen spielen ästhetische Gesichtspunkte eine immer größere Rolle in Bezug auf eine mögliche Korrektur von Zahnpositionen, weswegen neben Kindern vermehrt erwachsene Menschen hiervon Gebrauch machen. Ein solcher Eingriff stellt eine aktive Behandlung dar und wird mit Hilfe von Zahnspangen realisiert. Diese bestehen standardmäßig aus einer Kunststoffbasis mit eingearbeiteten Metalldrähten sowie Feder- und Klammerelementen. Zur quantitativen Bestimmung von auftretenden Kräften auf die Zähne haben sich in der Medizintechnik spannungsoptische Messungen etabliert.


Problemstellung

Gegenwärtig erfolgt die Analyse der Spannungen mit Hilfe von extraoralen Modelkavitäten, welche erst durch einen für den Patienten unangenehmen Abdruck hergestellt werden müssen. Aufgrund der Nutzung eines solchen in vitro Duplikats können die realen in vivo Beanspruchungen nur abgeschätzt und nicht hinreichend genau bestimmt werden.


Lösung

Die Neuerung der vorliegenden Erfindung liegt in einem nichtinvasiven Verfahren zur Ermittlung von Informationen zu wirkenden Kräften und Spannungsverläufen in kieferorthopädischen Apparaturen. Realisiert wird dies durch die Kombination von einem Intra-Oralscanner mit einem Polarisationsfiltersystem in Reflexion. Da viele amorphe Polymere unter mechanischer Spannung doppelbrechend sind, entsteht bei Verwendung von monochromatischem Licht eine Anordnung von Isochromaten und Isoklinen. Die sich daraus ergebenen Rückschlüsse über den Kräfteverlauf und dessen Größe werden schließlich zur Berechnung der mechanischen Spannungen über den Querschnitt genutzt.


Vorteile

  • Nichtinvasive Ermittlung von Belastungen in kieferorthopädischen Apparaturen  
  • Softwarelösung zur quantitativen Darstellung von real wirkenden Kräften
  • Patientenindividualisierte und belastungsgerechte Auslegung

Anwendungsbereiche

  • Diagnostik
  • Zahnmedizin
  • Sensorik und Messgeräte

Service

  • Verkauf
  • Lizenzierung
  • Entwicklungskooperation

PVA Mecklenburg-Vorpommern AG

Christian Tholen
+49 381 497474-38
c.tholen@pva-mv.de
www.pva-mv.de
Adresse
Gerhart-Hauptmann-Straße 23
18055 Rostock



Entwicklungsstand

Idee


Patentsituation

  • DE 10 2014 112 598 anhängig

Stichworte

Diagnostik, Zahnmedizin, Zahnspange, Kieferorthopädie, Intra-Oralscanner, Kraftverlauf, Spannungsverlauf, Polarisationsfiltersystem, nichtinvasiv, Medizintechnik, Belastung,

Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsstellenleiterin)

c/o PROvendis GmbH
Schloßstr. 11-15
D-45468 Mülheim an der Ruhr