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Differenzierte Erwärmung von Blechen

Ref-Nr: TA-UN434


Kurzfassung

Erzeugung von Bauteilen mit gradierten Festigkeiten mittels Presshärten


Problemstellung

Beim Presshärten werden Bleche zu Bauteilen geformt und gehärtet. Ihre Härte erhalten sie durch vorheriges Erhitzen und schnelles Abkühlen während des Pressvorgangs, wobei sich die Gefügeeigenschaften der Legierung ändern. Durch verschieden gewählte Temperaturen vor dem Formen sind Bereiche unterschiedlicher Festigkeit oder Elastizität in einem Bauteil möglich.

Bisherige Herstellungsverfahren, z.B. im Rollendurchlaufofen, ermöglichen in der Breite bereits Zonen unterschiedlicher Temperaturen, gewünscht ist jedoch eine feinere Auflösung und eine möglichst schmale Übergangszone. Insbesondere im Karosseriebau sind Bauteile gefragt, die trotz besonders hoher Festigkeit lokale Bereiche aufweisen, die eine Verformung zulassen.

Durch die Erfindung „Kontrollierte Wärmebehandlung“ lassen sich bereits sehr lokale Temperaturbereiche differenzieren, indem getrennte Heizabschnitte die Bleche erhitzen. 


Lösung

Die vorliegende Erfindung ermöglicht eine weitgehende thermische Isolierung lokaler Bereiche. Die neuartige Anordnung von Heiz- und Kühlelementen erreicht einen sehr hohen Temperaturgradienten und somit sehr schmale Übergangszonen zwischen unterschiedlichen Temperaturbereichen. Dadurch lassen sich über die gesamte Bauteilgeometrie hinweg die Gefügeeigenschaften punktuell mit hoher Trennschärfe einstellen.

Die Bleche werden über Kontaktwärmeplatten aufgeheizt. Anders als im Rollenofen sind die Bleche gestapelt angeordnet, sodass die darunterliegenden Bleche bereits vorgeheizt sind und deren Aufheizzeit erheblich verkürzt wird. 


Vorteile

  • Punktuell steuerbare Festigkeiten mit hoher Trennschärfe in einem Blechbauteil
  • Gewichtsreduktion der Bauteile durch präzisere Bauteileigenschaften möglich
  • Kurze Aufheizzeiten, dadurch höhere Taktzahl möglich
  • Geringerer Platzbedarf der Aufheizstation durch die gestapelte Anordnung

Die Erfindung richtet sich an Hersteller und Zulieferer in der Automobilindustrie. 


Anwendungsbereiche

Fahrzeugbau, Automobil-Produktion, Leichtbau mit legierten Stahlblechen


InnoWi GmbH

Dr.-Ing. Jens Hoheisel
0421 96007-15
jens.hoheisel@innowi.de
www.innowi.de
Adresse
Fahrenheitstraße 1
28359 Bremen



Entwicklungsstand

Funktionsnachweis


Patentsituation

  • DE 102013101790A1 anhängig

Stichworte

Presshärten, Karosseriebau, Leichtbau

Angebot Anbieter-Website


Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsführerin)

c/o TransMIT GmbH
Kerkrader Straße 3
D-35394 Gießen