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MOP – Multiaxial orientiertes Polymergefüge durch Homoepitaxie


Kurzfassung

An der TU Dortmund wurde ein Verfahren zur Ausbildung von bi-, bzw. multi-axial orientierten Polymergefügen entwickelt.


Lösung

Das Polymer wird zunächst niedrig vernetzt, dann aufgeschmolzen und im gedehnten Zustand kristallisiert. Dabei kristallisiert ein Teil der Kristalle parallel zur Dehnungsrichtung während ein anderer Teil praktisch senkrecht dazu kristallisiert (Homoepitaxie). Der Grad der biaxialen Orientierung kann über die Dehnung während der Kristallisation kontrolliert werden.


Vorteile

  • Vergleichsweise einfaches Herstellungsverfahren
  • extrem steife und feste Platten und Profile

Anwendungsbereiche

Die Erfindung ermöglicht eine dicken- unabhängige homogene biaxiale Orientierung und somit eine erhebliche biaxiale mechanische Verstärkung von Polymeren, wie beispielsweise isotaktischem Polypropylen (iPP). Mögliche Anwendungen sind hochbelastbare Leichtbau-Platten oder -Profile.


Service

Auf die Erfindung wurde eine Europäische Patentanmeldung eingereicht. Als Ausführungsbeispiel wurde iPP durch Kristallisation unter uniaxialer Dehnung multiaxial orientiert. PROvendis bietet im Auftrag der TU Dortmund Unternehmen Lizenzen an der Erfindung an.


PROvendis GmbH

Dr. Joachim Kaiser
+49.208 94105-23
jk@provendis.info
www.provendis.info
Adresse
Schloßstr. 11-15
45468 Mülheim an der Ruhr



Entwicklungsstand

Funktionsnachweis


Patentsituation

  • EP anhängig

Stichworte

Polymer, Polypropylen, iPP, Folien, Platten, Leichtbau Polymer, polypropylene, iPP, foils, boards, lightweigt

Angebot Anbieter-Website


Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsstellenleiterin)

c/o PROvendis GmbH
Schloßstr. 11-15
D-45468 Mülheim an der Ruhr