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Trainingsmodell für minimal-invasive perkutan bildgestützte Interventionstechniken

Ref-Nr: TA-ESA-FMEMD092


Kurzfassung

Trainingsmodell für minimal-invasive perkutan bildgestützte Diagnose-/ und Interventionstechniken in der Human- und Veterinärmedizin insbesondere unter bildgebenden Verfahren wie beispielsweise mittels MRT, CT und Ultraschall sowie zum Erlernen von Punktion und Palpation.


Hintergrund

Übungen von Interventionen an Präparaten des menschlichen Körpers sind technisch zwar möglich, jedoch aus ethischen, hygienischen und Kostengründen nicht in großem Maße durchzuführen. Derzeit zum Einsatz gelangende Systeme sind kaum unter bildgebenden Verfahren nutzbar. Dabei steigt weltweit der Anteil dieser visuell unterstützt durchgeführten medizinischen Eingriffen signifikant.


Bilder & Videos


Lösung

Bisher am Markt verfügbare Trainingsmodelle sind nicht oder nur bedingt für den Einsatz unter bildgebenden Verfahren geeignet. Die angebotenen Systeme sind dabei nicht lange verwendbar bzw. nicht wieder verwertbar.

Das entwickelte Modell wird durch einen, der Körperregion nachgebildeten Grundkörper dargestellt, der ein segmentartiges Interventionsfenster als Übungsregion enthält. Dieses beinhaltet dann mindestens ein, von einem Weichkörper luftfrei umgebenes, Körperteil. Der Weichkörper entspricht dabei einem Gewebeäquivalent, das durch Festigkeit und mechanische Eigenschaft das darunter liegende Körperteil ertastbar macht und teilweise einen Hautüberzug aufweist.


Vorteile

Der bereits für verschiedene Körperregionen verfügbare Interventions-Prototyp wird als Kit für die jeweilige Trainingsregion konfiguriert und ist so mehrfach verwendbar. Innerhalb der Konfiguration können hierbei auch patientenindividuelle Anpassungen vorgenommen werden, die auf Basis von Voruntersuchungen ein detailgerechtes Abbild erlauben. Die Komponenten sind nach dem Eingriff einzeln zerlegbar, wodurch recycelbare Teile, wie bspw. der Weichkörper zu entfernen sind. Durch die Möglichkeit das Trainingsmodell für bildgestützte Interventionstechniken zu verwenden, kann der einzelne Übungsverlauf so nachvollzogen und beurteilt werden, was einen deutlichen Vorteil innerhalb der Qualität der Ausbildung darstellt.


Anwendungsbereiche

  • Medizintechnik
  • Interventionstechnik
  • Bildgestützte Operationstechnik
  • Anatomische Interventions-Prototypen
  • Aus- und Weiterbildung
  • Interventional Training MRI

 

 

 


Service

Die ESA PVA sucht im Auftrag der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg insbesondere Lizenznehmer in Deutschland und Europa. Die wissenschaftliche Begleitung eines Industriepartners im Rahmen der Markteinführung wird dabei in geeigneter Weise sichergestellt.


ESA Patentverwertungsagentur Sachsen-Anhalt GmbH

Eric Bourgett
+49 (0) 391 8107220
info@esa-pva.de
www.esa-pva.de
Adresse
Breitscheidstraße 51
39114 Magdeburg



Entwicklungsstand

Prototyp


Patentsituation

  • DE 10 2016 217 316 erteilt

Stichworte

Medizintechnik, Ausbildung, Weiterbildung, Interventional Training MRI, Trainingsmodell, Interventionstechnik, Humanmedizin, Veterinärmedizin, Bildgebungsverfahren

Angebot Anbieter-Website


Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsstellenleiterin)

c/o PROvendis GmbH
Schloßstr. 11-15
D-45468 Mülheim an der Ruhr