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Neue schaltbare Sonden auf Aminosäurebasis für hochauflösende Fluoreszenzmikroskopie

Ref-Nr: TA-UHD002


Kurzfassung

Die vorliegende Erfindung bietet Verbesserungen im Bereich der hochauflösenden Einzelmoleküllokalisationsmikroskopie, indem neue fluoreszierende Verbindungen zur Verfügung gestellt werden, die die Auflösung  verbessern und eine Erhöhung der Zahl bildgebender Kanäle für das Multiplexing erlauben.


Hintergrund

Die hochauflösende Einzelmoleküllokalisationsmikroskopie verwendet bislang meist fotophysikalische Prozesse, die durch Einstrahlung einer zusätzlichen Wellenlänge oder Erhöhung der Bestrahlungsleistung kontrolliert werden. Dies hat den technischen Nachteil, dass zusätzliche Lichtquellen und/oder höhere Bestrahlungsleistungen erbracht werden müssen, um die Auflösung des Bildes so weit wie möglich zu erhöhen. Darüber hinaus wird das Multiplexing, d.h. die Verwendung paralleler Detektionskanäle, standardmäßig über die spektralen Eigenschaften der Farbstoffe erreicht, also über unterschiedliche Anregungs- und Detektionswellenlängen


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Problemstellung

Wesentlicher Nachteil der herkömmlichen Multiplexingmethoden sind der „Crosstalk“ (Überschneidung von Detektionskanälen) und der höhere technische Aufwand bei den Anregungsquellen und den Detektionseinheiten.


Lösung

Die vorliegende Erfindung stellt neue fluoreszierende Verbindungen zur Verfügung, die die Auflösung in der Einzelmoleküllokalisationsmikroskopie verbessern und die eine Erhöhung der Zahl bildgebender Kanäle für das Multiplexing erlauben, ohne dass ein höherer technischer Aufwand erforderlich ist. Darüber hinaus kann mit den Verbindungen der „Crosstalk“ verhindert werden. Diese Verbindungen auf Aminosäurebasis zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass sie an einen Fluorophor gekoppelt sind, der gezielt reversibel aktiviert oder deaktiviert werden kann. Darüber hinaus eignen sich diese Verbindungen zum quantitativen Nachweis von Metallionen.


Vorteile

·      Verringerung des technischen Aufwandes bei der Einzelmoleküllokalisationsmikroskopie bei gleichzeitiger Erhöhung der Bildauflösung; Anwendung von Multiplexing ohne unerwünschten „Crosstalk“.

·      Reversibel an- bzw. abschaltbare Fluoreszenzeigenschaften.

·      Quantitativer Nachweis von Metallionen.


Service

Angeboten werden exklusive oder nichtexklusive Lizenzen für Produktion und Vertrieb.


IMG Innovations-Management GmbH

Dr. Marcus Kaltwasser
+49 6131 17-9970
kaltwasser@img-rlp.de
www.img-rlp.de
Adresse
Obere Zahlbacher Straße 63
55131 Mainz



Entwicklungsstand

Prototyp


Patentsituation

  • DE anhängig

Stichworte

Einzelmoleküllokalisationsmikroskopie, Fluoreszenzsonden, Multiplexing, Crosstalk, Bildauflösung

Kontakt | Geschäftsstelle

TechnologieAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsstellenleiterin)

c/o PROvendis GmbH
Schloßstr. 11-15
D-45468 Mülheim an der Ruhr