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Optische Kamerasonde zur Messung von Partikeln in verfahrenstechnischen Apparaten

Ref-Nr: TA-UKL262


Kurzfassung

In verfahrenstechnischen und chemischen Prozessen wird üblicherweise der Prozesszustand laufend überwacht. Herkömmliche Verfahren haben hierbei mit einigen Nachteilen zu kämpfen. Die vorliegende Erfindung umgeht diese Nachteile und vermeidet optische Abbildungsfehler größtenteils.

 

 


Hintergrund

Das Messen von Partikeleigenschaften in verfahrenstechnischen und chemischen Prozessen dient der Überwachung des Prozesszustandes. Bisherige Verfahren funktionieren nach dem Auflichtprinzip (Licht und Kamera in die gleiche Richtung), was mit einigen Nachteilen verbunden ist.


Bilder & Videos


Problemstellung

Bisherige Verfahren funktionieren meist nach dem Auflichtprinzip und haben den Nachteil, dass sie stets für den jeweiligen Anwendungsfall angepasst werden müssen. Weitere bekannte Nachteile der einfachen endoskopischen Betrachtung sind Beleuchtungsprobleme und Unschärfen bei hohen Partikelanteilen, Größenabhängigkeit der Partikel von der Fokusebene, etc.


Lösung

Mit der hier beschriebenen Erfindung werden diese Nachteile beseitigt. Durch eine neuartige optische Bildmesssonde auf Grundlage des telezentrischen Durchlichtprinzips (Licht und Kamera stehen sich gegenüber) können optische Abbildungsfehler in verfahrenstechnischen und chemischen Prozessen größtenteils vermieden werden. Zur Dokumentation der Partikeleigenschaften wird eine hochauflösende und schnelle CCD-Kamera verwendet, die zur Datenübertragung und -verwaltung mit einem Prozessrechner verbunden ist. Dadurch können die Prozessgegebenheiten im Prozessmedium exakt erfasst und eine kontinuierliche und umfassende Überwachung des Prozesszustandes gewährleistet werden.


Vorteile

  • Diskrete, scharfe und größenrechte Abbildung der Tropfen- und Blasengrößenverteilungen in einem Apparat
  • Reduzierung von Abbildungsfehlern durch telezentrisches Durchlichtprinzip
  • Kontinuierliche Erfassung der Prozessgegebenheiten und Überwachung des Prozesszustandes
  • Größenechte, entfernungsunabhängige Detektion der Partikeleigenschaften in verschiedenen Prozessumgebungen möglich

Anwendungsbereiche

Digitale Erfassung und physikalische Ermittlung von Partikeln und/oder Partikelgrößen in einem Prozessmedium zur Überwachung einer Vielzahl von verfahrenstechnischen und chemischen Prozessen wie z.B. die Extraktion, Destillation und Adsorption.


Service

Angeboten werden exklusive oder nichtexklusive Lizenzen für Produktion und Vertrieb, ggf. auch ein Verkauf der Schutzrechte.


IMG Innovations-Management GmbH

Dr. Simon Horoz
+49 631 31668-95
horoz@img-rlp.de
www.img-rlp.de
Adresse
Trippstadter Straße 110
67663 Kaiserslautern



Entwicklungsstand

Prototyp


Patentsituation

  • DE 102015103497.2 anhängig
  • EP 16159245.6 anhängig

Stichworte

Partikelmessung, Kamerasonde, optisch, kontinuierlich, telezentrisches Durchlichtprinzip

Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsstellenleiterin)

c/o PROvendis GmbH
Schloßstr. 11-15
D-45468 Mülheim an der Ruhr