Skip to main content

Filterkammer für Hochgradienten-Magnetseparatoren

Ref-Nr: TA-FTR-030


Kurzfassung

Bei der Aufbereitung und selektiven Trennung von Suspensionen bei der Hochgradienten-Magnetseparation gilt es, das durchströmbare Volumen sowie die Strömungsgeschwindigkeit möglichst konstant und den Wirkungsgrad hoch zu halten.  Dies wird mit der erfindungsgemäßen Filterkammer mit  optimierter Separator-Geometrie und effizienter Prozesssteuerung erfolgreich erreicht.


Hintergrund

Bei der Aufbereitung biotechnologischer Produkte mittels Hochgradient-Magnetseparatoren (HGMS) werden die Produktmoleküle auf magnetischen Mikropartikeln adsorbiert und mittels eines Magnetseparators von der Biosuspension getrennt. Dabei wird eine im Magnetfeld magnetisierte Abscheidematrix mit dem zu trennenden FestFlüssigGemisch durchströmt.


Bilder & Videos


Problemstellung

Durch Anhaften und Agglomerieren der Mikropartikel an der Abscheidematrix während des Separationsprozesses nimmt die Beladung der Matrix zu. Dadurch wird das frei durchströmbare Volumen der Matrix zunehmend verengt. Dies führt zu höheren Strömungsgeschwindigkeiten innerhalb der Matrix bei gleichzeitiger Abnahme der magnetischen Rückhaltekräfte am Rand der Anlagerungsbereiche. Infolgedessen werden die Mikroadsorbentien verfrüht ausgetragen und gehen mit der Restsuspension verloren. Bestehende HGMSSysteme besitzen nur ineffiziente Kontrollsysteme zur kontinuierlichen Überwachung des Beladungszustandes der Filtermatrix.


Lösung

Mit der neuentwickelten Filterkammer, bestehend aus einer Abscheidematrix mit parallel angeordneten, gitterförmigen und magnetisierbaren Blechen, einer optischen Überwachungsvorrichtung und einer speziellen Kammergeometrie, können die o.g. Probleme effizient behoben werden. An beide Enden der Sichtachsen sind in der Filterkammer optische Fenster angeordnet, um eine effiziente Beobachtung der Anlagerzonen durch eine Kameraoptik und ein entsprechendes Beleuchtungssystem zu ermöglichen. Mit Hilfe geeigneter Bildauswerte-Software kann eine vollautomatische Prozesssteuerung erzielt werden. Die optische Überwachung der Strömungs und der Anlagerungszonen erfolgt von außerhalb des Separators. Dadurch ist eine optimale und störungsfreie Steuerung des Separationsprozesses in der CIP und SIPfähigen Filterkammer möglich.


Vorteile

  • Einfacher und robuster konstruktiver Aufbau
  • Erzielung hoher Wirkungsgrade durch optimierte Separator-Geometrie
  • Effiziente Prozesssteuerung durch optische Beobachtung der Anlagerungszonen => Minimierung von Mikroadsorbens-Austrag
  • Filterkammer kann unabhängig von der optischen Messeinrichtung gereinigt (CIP) und sterilisiert (SIP) werden

 

 


Anwendungsbereiche

Aufbereitung und selektive Trennung biotechnologischer Suspensionen.


Service

Angeboten werden exklusive oder nichtexklusive Lizenzen für Produktion und Vertrieb, ggf. auch ein Verkauf der Schutzrechte.


IMG Innovations-Management GmbH

Dr. Simon Horoz
+49 631 31668-95
horoz@img-rlp.de
www.img-rlp.de
Adresse
Trippstadter Straße 110
67663 Kaiserslautern



Entwicklungsstand

Prototyp


Patentsituation

  • DE anhängig
  • EP anhängig

Stichworte

Filterkammer, Magnetseparator, Prozesssteuerung, Suspension, Separationsprozess

Kontakt | Geschäftsstelle

TechnologieAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsstellenleiterin)

c/o PROvendis GmbH
Schloßstr. 11-15
D-45468 Mülheim an der Ruhr