Skip to main content

Dynamische Stabilisierungsvorrichtung für Wirbelsäulensegmente

Ref-Nr: TA-HMZ061


Kurzfassung

Wirbelsäulenverletzungen und -abnutzungen werden u. a. mittels dynamischer Systeme zur Stabilisierung der beschädigten Wirbelsäulenseg­mente behandelt.  Die Erfindung verwendet hierfür ein neuartiges, minimalinvasives und verstellbares dynamisches Stabilisierungssystem für Wirbelsäulensegmente, das während und auch nach der Implantation verstellbar und dessen Steifigkeit einstellbar ist.


Hintergrund

Zur Behandlung von  Wirbelsäulenverletzungen und -abnutzungen werden u. a. dynamische Systeme zur Stabilisierung der beschädigten Wirbelsäulenseg­mente verwendet. Dabei wird zwischen den Pedikelschrauben ein flexibler Verbindungsstab (z.B. aus Polyether­ether­keton oder Titanfeder) ange­ordnet. Der hierfür notwendige operative Eingriff und die Veränderung der normalen Anatomie ist erheblich kleiner als bei den Behandlungs­methoden, die mit einer kompletten Fusion der betroffenen Wirbelsegmente einher gehen.


Bilder & Videos


Problemstellung

 Ein grundsätzliches Problem bestehender dyna­mischer Systeme ist die optimale Einstellung der Steifigkeit des flexiblen Verbindungs­stabes auf die Bedürfnisse und Anforderungen des Patienten. Während eine zu „weiche“ Vorspannung im Hinblick auf die Stabilisierung nicht hilfreich ist, kann eine zu „harte“ Einstellung zu einer Lockerung der Pedikel­schrauben oder gar zum Bruch des Systems führen. Des Weiteren kann sich die „optimale“ Festigkeit des Systems im Laufe des Lebens eines Patienten verändern, so dass eine Nachjustierung einen erheblichen operativen Eingriff erfordert.


Lösung

Bei der hier beschriebenen Erfindung handelt es sich um ein neuartiges, minimalinvasives und verstellbares dynamisches Stabilisierungssystem für Wirbelsäulensegmente. Die Verstellbarkeit ist sowohl während der Implantation als auch nach der Implantation gewährleistet. Die Steifigkeit kann über eine in den Verbindungsstab integrierte verstellbare Einrichtung auf die individuellen patientenspezifischen Bedürfnisse eingestellt werden. Diese ist derart ausgebildet, dass sie den elastischen Bereich des Stabes durch ein verschiebbares Element (z.B. Schlitten) umfangseitig umgreift. Der Schlitten kann durch ein Stellrad, welches einen Eingriff für ein Werkzeug aufweist, mittels Punktion oder Magnetkraft axial bewegt werden.


Vorteile

  • Einfache Handhabung
  • Individuelle Anpassung an die patientenspezi­fischen Anforderungen
  • Verstellbarkeit ist sowohl während der Implan­tation als auch nach der Implantation möglich
  • Nachträgliche Anpassung/Justierung ist durch einen minimalinvasiven Eingriff in lokaler Anäs­thesie möglich

Anwendungsbereiche

Dynamische Stabilisierung der Wirbelsäule


Service

Es werden Lizenzen angeboten für Herstellung und Vertrieb, national und international, exklusiv und nicht exklusiv.

Detaillierte Zeichnungen und Berechnungen liegen vor.


IMG Innovations-Management GmbH

Dr. Simon Horoz
+49 631 31668-95
horoz@img-rlp.de
www.img-rlp.de
Adresse
Trippstadter Straße 110
67663 Kaiserslautern



Entwicklungsstand

Idee


Patentsituation

  • EP 2589350B1 erteilt
  • US 13669325 anhängig

Stichworte

Wirbelsäule, Stabilisierung

Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsstellenleiterin)

c/o PROvendis GmbH
Schloßstr. 11-15
D-45468 Mülheim an der Ruhr