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Neues Minor-HLA für die Diagnostik, Prophylaxe und Therapie für AML-Patienten


Kurzfassung

Das erfindungsgemäße minor-Histokompatibilitätsantigen (mHAg) eignet sich für die bessere Auswahl von Spendern bei der Behandlung von an Akuter Myeloischer Leukämie (AML) erkrankten Patienten mittels Blutstammzelltranplantation. Durch die Entdeckung dieses mHAg wird eine wesentlich zielgerichtetere Spenderauswahl und damit eine Verringerung möglicher Komplikation, die nach eine Transplantation auftreten können, ermöglicht.


Hintergrund

Antigenpräsentierende Zellen präsentieren Antigene über HLA-Molekühle auf ihrer Zelloberfläche, u.a. auch minor-Histokompatibilitätsantigene. Bei der allogenen Blutstammzelltransplantation kommt es zu dem gewünschten Graft-versus Leukämie- (GvL) Effekt, jedoch vielfach auch zu dem unerwünschten Graft-versus-Host- (GvH) Effekt trotz weitgehender Übereintsimmung der HLA-Moleküle von Transplantatspender und Transplantatempfänger. Dieser unerwünschte GvH-Effekt, bei dem sich das neu etablierte Immunsystem des Spenders gegen das körpereigene Gewebe des Empfängers richtet, wird u.a. durch minor-Histokompatibilitätsantigene (mHAg) verursacht.


Bilder & Videos


Problemstellung

Unverträglichkeitsreaktionen bei allogenen Blutstammzell-Transplantationen, die durch den über mHAg vermittelten GvH-Effekt zustande kommen und zu schweren Komplikationen bis hin zum Tod des Transplantatempfängers führen können.

 

 

 


Lösung

Das erfindungsgemäße mHAg und die Kenntnis seiner durch T-Zellen erkannten Antigensequenz ermöglichen bei der Suche von geeigneten Spendern für eine Blutstammzelltransplantation bei AML-Patienten eine noch zielgerichtetere Auswahl des Spenders, weil nicht nur die Gewebeeigenschaften hinsichtlich der HLA-Molekül-Spezifitäten von Spender und Empfänger des Transplantats übereinstimmen, sondern auch die Eigenschaften hinsichtlich dieses mHAg, das bei Nichtübereinstimmung den zu erheblichen Komplikationen führenden GvH-Effekt auslösen kann. Mit der Kenntnis dieses mHAg werden die Erfolgsaussichten der Behandlung einer AML durch Blutstammzelltransplantation deutlich erhöht. Darüber hinaus ist eine Verwendung des mHAg-Peptides für eine pharmazeutische Zusammensetzung zur Behandlung im Rahmen allogener Blutstammzelltransplantationen möglich.


Vorteile

  • Verbesserte Spenderauswahl
  • Reduzierung von Komplikationen, vor allem des GvH-Effekts, nach allogener Blutstammzelltransplantation
  • Verwendung des mHAg-Peptids als Impfstoff bei der Behandlung von Krebserkrankungen bzw. im Rahmen von Blutstammzelltransplantationen

Anwendungsbereiche

Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen, insbesondere bei der AML.


Service

Angeboten werden exklusiv und nichtexklusive Lizenzen für die diagnostische/therapeutische Anwendung des mHAg.


IMG Innovations-Management GmbH

Dr. Marcus Kaltwasser
+49 6131 17-9970
kaltwasser@img-rlp.de
www.img-rlp.de
Adresse
Obere Zahlbacher Straße 63
55131 Mainz



Entwicklungsstand

Labormuster


Patentsituation

  • EP 2803363B1 erteilt
  • DE EP2803363B1 erteilt
  • FR EP2803363B1 erteilt
  • GB EP2803363B1 erteilt

Stichworte

Transplantation, HLA-Moleküle, Minor-Histokompatibilitätsantigen,

Kontakt | Geschäftsstelle

TechnologieAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsstellenleiterin)

c/o PROvendis GmbH
Schloßstr. 11-15
D-45468 Mülheim an der Ruhr