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Trachealkanüle T-Vent

Ref-Nr: TA-HMZ083


Kurzfassung

Patienten, die durch eine Trachealkanüle künstlich beatmet werden, können nicht verbal kommunizieren. Die hier vorgestellte weiterentwickelte Trachealkanüle ermöglicht den Patienten das Sprechen.


Hintergrund

Das Wegfallen der verbalen Kommunikation wacher und durch eine Trachealkanüle künstlich beatmeter Patienten aufgrund von Lungenfunktionsstörungen, Erschöpfung oder anderen Erkrankungen, führt häufig zu deren Isolation.

 

 


Bilder & Videos


Problemstellung

Patienten, die durch eine Trachealkanüle künstlich beatmet werden, können nicht verbal kommunizieren. Die Kommunikation mit dem Arzt oder auch Angehörigen ist dadurch stark beeinträchtigt. Des Weiteren können durch die fehlende Belüftung der Nasennebenhöhlen Infektionen entstehen.


Lösung

Mit dem Einsatz des T-Vent Systems, bestehend aus einer weiterentwickelten Trachealkanüle, in Verbindung mit einem computergesteuertem System, das in der Ausatemphase das Sprechen durch einen zusätzlichen Luftstrom in Richtung der Stimmbänder ermöglicht, kann die physische Belastung einer Person durch Isolation vermieden werden. Dies ermöglicht dem Patienten neben der verbalen Kommunikation mit Angehörigen vor allem auch die Kommunikation mit den Ärzten sowie dem Pflegepersonal. Des Weiteren werden durch die Belüftung der Nasennebenhöhlen Infektionen vermindert und durch das Sprechen die Atemhilfsmuskulatur stimuliert.


Vorteile

  • Aufhebung der Isolation von wachen beatmeten Patienten mit Lungenversagen
  • Besseres Monitoring durch direkte verbale Kommunikation mit dem Patienten
  • Vermeidung von Mikroaspirationen
  • Verbesserte Belüftung der Nasennebenhöhlen
  • Forcierte Entwöhnung durch Stimulation der Atmung durch das Sprechen, dadurch schnellere Entwöhnung der Patienten von der künstlichen Beatmung. Hierdurch kürzerer Intensiv-Aufenthalt, was wiederum zu einer Kostenreduktion  führt

Anwendungsbereiche

Die vorliegende Erfindung ermöglicht das Sprechen von wachen künstlich beatmeten Patienten. Es reduziert die physische Belastung des Patienten und führt über die Möglichkeit der Kommunikation zu besserer Pflege und besserem Monitoring des Patienten.


Service

Kooperation zur Entwicklung und für den Vertrieb gesucht. Einfache und exklusive Lizenzen für die Herstellung und den Vertrieb zu vergeben.


IMG Innovations-Management GmbH

Dr. Marcus Kaltwasser
+49 6131 17-9970
kaltwasser@img-rlp.de
www.img-rlp.de
Adresse
Obere Zahlbacher Straße 63
55131 Mainz



Entwicklungsstand

Prototyp


Patentsituation

  • DE 102013004115A1 anhängig
  • EP 14710832A1 anhängig
  • US 14/770356A1 anhängig

Stichworte

Trachealkanüle, Verbale Kommunikation, Infektionen der Nasennebenhöhlen

Kontakt | Geschäftsstelle

TechnologieAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsstellenleiterin)

c/o PROvendis GmbH
Schloßstr. 11-15
D-45468 Mülheim an der Ruhr