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Biomarker und Verfahren zur Einschätzung körperlicher Belastung

Ref-Nr: TA-ESA-FMEMD106


Kurzfassung

Trainieren Sie richtig? – Das ist eine Frage, die viele Sportler bewegt. Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Beantwortung dieser Frage durch die Bereitstellung eines neuen Biomarkers und eines Verfahrens, womit man körperliche Belastung und Überlastung insbesondere durch Sport bestimmen kann. Die Erfindung soll helfen die Belastungsintensität mit der Regenerationszeit zu optimieren.


Hintergrund

Körperliche Aktivität löst viele Veränderungen in einem Organismus aus. Das spiegelt sich in der Stoffwechselaktivität aber auch in muskulärer Aktivität wieder. Insbesondere beim Sport geht sie mit einer körperlichen Belastung und Mikroschädigungen der Muskulatur (Muskelkater) einher. Die Bestimmung des Belastungszustandes und auch des Trainingszustandes ist von großem Interesse, um Überbelastung zu vermeiden, eine kontinuierliche Leistungssteigerung zu erlauben und die Leistungsfähigkeit und Regenerationszeit einschätzen zu können.


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Problemstellung

Im Leistungssport ist die Messung der Laktatkonzentration im Blut fest etabliert. Hiermit wird die Stoffwechselaktivität unmittelbar abgebildet. Nachteil dieses Verfahrens ist vor allem die Kurzlebigkeit der erhebbaren Werte, da sie nach Ende der Belastung sehr schnell absinken. Weiterhin stellt sich bei Dauerbelastung im aeroben Bereich schnell ein „steady state“ ein. In der Durchführung der Messung gibt es zahlreiche Fehlermöglichkeiten, die dazu führen, dass der Test nur bedingt aussagekräftig ist. Weiterhin gibt es keinen Marker und kein Verfahren, mit dem eine Überbelastung festgestellt und die Regeneration nachverfolgt werden kann.


Lösung

Entwickelt wurde ein Verfahren auf der Basis eines neuen Markers, der diese Probleme adressiert und wie im Folgenden beschrieben löst.


Vorteile

 Ein Marker und ein Verfahren wurden entwickelt, die folgende Merkmale aufweisen:

  • Proteinmarker
  • für körperliche Belastung
  • für Überbelastung
  • für Regenerationsfähigkeit
  • signifikanter Unterschied zwischen basalem Level und Level nach Belastung
  • Abbildung der muskulären Aktivität
  • kein „steady state“
  • nachweisbar im Venenblut
  • langsamer Abbau
  • Konzentration im Blut repräsentativ
  • Nachverfolgung der basalen Konzentration möglich
  • Nachweis mittels etablierter Methoden möglich

Ein großer Vorteil ist dabei, dass zum ersten Mal ein Marker und ein Verfahren vorgestellt werden, wodurch Überbelastung sichtbar gemacht und ein Regenerationsprozess verfolgt werden kann. Der Marker und das Verfahren können beim Menschen aber auch bei Tieren eingesetzt werden.

 

 


Anwendungsbereiche

  • Diagnostik
  • Humanmedizin
  • Sportmedizin
  • Veterinärmedizin

Service

Die ESA PVA sucht im Auftrag der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität insbesondere Lizenznehmer in Deutschland und Europa. Die wissenschaftliche Begleitung eines Industriepartners wird dabei in geeigneter Weise sichergestellt.


ESA Patentverwertungsagentur Sachsen-Anhalt GmbH

Dr. Sigrun Hähnel
+49 (0) 391 8107220
info@esa-pva.de
www.esa-pva.de
Adresse
Breitscheidstraße 51
39114 Magdeburg



Entwicklungsstand

Klinischer Funktionsnachweis


Patentsituation

  • DE anhängig

Stichworte

Biomarker, Proteinmarker, Laktat, Training, körperliche Belastung, Überbelastung, Muskulatur, Mikroschädigung, Muskelkater

Angebot Anbieter-Website


Kontakt | Geschäftsstelle

TechnologieAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsstellenleiterin)

c/o PROvendis GmbH
Schloßstr. 11-15
D-45468 Mülheim an der Ruhr