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Vorrichtung und Verfahren zur Gewinnung von Sperma bei Vögeln

Ref-Nr: TA-TM 543


Kurzfassung

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Gewinnung von Sperma bei Vögeln, insbesondere bei Papageien.


Hintergrund

Die Spermagewinnung bei Papageien ist insbesondere in Hinblick auf Arterhaltungsprogramme von großer Bedeutung. 


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Problemstellung

Bei der mechanischen bzw. manuellen Stimulation der Geschlechtsorgane des männlichen Tieres besteht bei vielen Tierarten, wie beispielsweise auch bei Papageien das Problem, dass aufgrund der gegebenen anatomischen Verhältnisse die manuelle Stimulation überhaupt nicht, oder nur unter massiver Anwendung von Zwangsmaßnahmen durchführbar ist. Zusätzlich ist der Erfolg der mechanischen bzw. manuellen Stimulation bei den überhaupt in Frage kommenden Tieren wesentlich von der Erfahrung und dem Geschick der durchführenden Person abhängig. Deshalb ist die Erfolgsrate bei der manuellen Stimulation gering.


Lösung

Die Vorrichtung zur Gewinnung von Sperma umfasst eine Sonde mit Elektroden und einem Kanal, sowie einer Stromquelle (Batterie). Durch die elektrische Stimulation der Kloake wird eine Ejakulation ausgelöst. Das Sperma wird über den Kanal in der Sonde direkt aus der Kloake entnommen.


Vorteile

 

Bisher ist es nur möglich das Sperma nach Elektrostimulation passiv aus der Kloake auszumassieren. Dies hat den Nachteil, dass das Sperma länger in der Kloake verbleibt und somit den dort vorliegenden Keimen ausgeliefert ist. Dies kann die Spermaqualität stark beeinträchtigen. Ebenso ist die Kontamination mit Harnsäure beim passiven Ausmassieren wesentlich höher.

 

Mit der Erfindung ist eine einfache, kontaminationsarme und kostengünstige Spermagewinnung möglich, die in verschiedensten Zuchtprogrammen zum Einsatz kommen kann.

 


Anwendungsbereiche

Bei einer Vielzahl von Vögeln (und Amphibien) ist es wünschenswert Sperma zu gewinnen, um anschließend eine künstliche Besamung oder eine in vitro-Fertilisation durchzuführen. Insbesondere ist dies im Rahmen von Zuchtprogrammen zur Erhaltung vom Aussterben bedrohter Tierarten, wie z.B. dem Spix-Ara wünschenswert.


TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH

Dr. Niklas Günther
+49(0)641 94364-0
peter.stumpf@transmit.de
www.transmit.de 
Adresse
Kerkrader Str. 3
35394 Gießen



Entwicklungsstand

Prototyp


Patentsituation

  • DE anhängig

Stichworte

Elektroejakulationshandgriff, Elektroejakulationssonde, Vögel, Vogelzucht

Angebot Anbieter-Website


Kontakt | Geschäftsstelle

TechnologieAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsstellenleiterin)

c/o PROvendis GmbH
Schloßstr. 11-15
D-45468 Mülheim an der Ruhr