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Berührungslose Leitwertbestimmung für die Medienanalyse


Kurzfassung

Mit dem neuen Verfahren kann der spezifische Leitwert eines Mediums in einem geschlossenen Behälter bestimmt und über die Impedanz das Mischverhältnis ermittelt werden. Dies ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Reinheitsgrades und das Mischverhältnisses. Durch die Detektion von Verunreinigungen können die mit der Flüssigkeiten arbeitenden Geräte geschützt werden. ​

Die Erfindung kann für diverse Ausführungsformen von Flüssigkeitsbehältern z. B. in Flugzeugen oder in der Chemie genutzt werden.


Hintergrund

Gemische von technischen Flüssigkeiten, wie beispielsweise Ethanol-Wasser-Gemische, spielen in allen Bereichen der Technik eine große Rolle. Gerade in geschlossenen Behältern wie Tanks ist sowohl die Überwachung der Reinheit als auch die berührungslose Bestimmung von Mischverhältnissen von Interesse, um die damit arbeitenden Geräte zu schützen. Die Feststellung der Reinheit und die weitere Verwendbarkeit teurer Flüssigkeiten spart außerdem Kosten für deren Neuanschaffung, Aufbereitung oder Recycling.


Bilder & Videos


Lösung

Der spezifische Leitwert eines Mediums beschreibt dessen charakteristische elektrische Leitfähigkeit, die sich durch die Zusammensetzung der Stoffe im Medium und ihrer jeweiligen Fähigkeit, elektrischen Strom zu leiten, ergibt. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren, mit dem der spezifische Leitwert eines Mediums in einem geschlossenen Behälter bestimmt und schließlich das Mischverhältnis ermittelt werden kann. Der Behälter muss hierzu mit zwei Elektroden ausgestattet sein, wie sie z. B. bei der Erfindung UN553 „Kontinuierliche Erfassung des Füllstands“ zur Messung des Füllstands vorgesehen sind. Eine Elektrode am Behälterboden dient zur Referenzwertbestimmung, die Elektrode an der Außenseite dient zur erfindungsgemäßen Erfassung des Leitwerts. Bestimmt wird der spezifische Leitwert über die Messung der Impedanz bei mindestens zwei Frequenzen. Eine Analyseeinheit errechnet daraus den Verlustwinkel und gibt das Maximum seiner Steigung an. Anhand von Vergleichswerten mit gleicher Flüssigkeit wird der Grad der Verunreinigung abgeleitet. Die Messwerte aus mindestens zwei Frequenzen bieten weitreichende Analysemöglichketen. Die Machbarkeit der Technik wurde im Labor an verschiedenen Behältern nachgewiesen. Die Universität Bremen verwertet die Erfindung vor allem in Bereichen außerhalb von Behältern für Automobile.


Vorteile

  • Kontinuierliche Überwachung des Reinheitsgrades und Mischverhältnisses
  • Berührungslose Messung
  • Keine Tankdurchführung
  • Messmethode ist offen für weiterreichende Analysen

Die Erfindung ist in Kombination mit den Erfindungen UN553 „Kontinuierliche Erfassung des Füllstands“

und UN554 „Erfassung von Eisbildung in geschlossenen Behältern“ zu sehen. Sie ist für die Automobilindustrie, den Flugzeugbau, Anlagenbau oder in der Medizin und Chemie interessant.


Anwendungsbereiche

Fahrzeugindustrie, Flugzeugbau, Chemieindustrie, Lebensmittelindustrie, Windenergiebranche, Anlagenbau


Service

Lizenzierung, Kooperation und Weiterentwicklung


InnoWi GmbH

Tatjana Döring
0421 96007-19
tatjana.doering@innowi.de
www.innowi.de
Adresse
Fahrenheitstraße 1
28359 Bremen



Entwicklungsstand

Machbarkeit


Patentsituation

  • DE 10 2017 223 853 anhängig

Stichworte

Füllstand-Messung, Verunreinigung, Flüssigkeitsbehälter, Tanks, technische Flüssigkeiten

Angebot Anbieter-Website


Kontakt | Geschäftsstelle

TechnologieAllianz e. V.
Dr. Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsstellenleiterin)

c/o PROvendis GmbH
Schloßstr. 11-15
D-45468 Mülheim an der Ruhr