Skip to main content

Neue Methode zur selektiven Detektion und reversiblen Adsorption von Freon 11


Kurzfassung

Selektive Detektion und reversible Adsorption des Fluorchlorkohlenwasserstoffes Freon 11 zum Schutz der Ozonschicht.


Hintergrund

Trichlorfluormethan, auch bekannt unter dem Namen Freon 11, ist ein Fluorchlorkohlenwasserstoff (FCKW) und wurde als Kühlmittel in Kühlschränken, als Treibmittel für Polyurethanschäume und als organisches Lösungsmittel verwendet. Freon 11 wirkt schädigend für die Ozonschicht der Erde und daher wurde aufgrund noch immer vorhandener Freisetzung dieses Gases eine neue Methode zur Bindung und Detektion von Freon 11 entwickelt.


Bilder & Videos


Problemstellung

Ende der 1980er-Jahre wurde der Handel mit Freon 11 durch das Montrealer Protokoll verboten. Dennoch wird dieses ozonschichtschädigende Gas bis heute u.a. beim Recycling von Kühlgeräten freigesetzt und darüber hinaus auf dem Schwarzmarkt gehandelt und illegal eingesetzt. Eine kürzlich in der Zeitschrift Nature veröffentlichte Studie hat einen erneuten starken Anstieg der Freon-11-Freisetzung aufgrund illegaler Nutzung dieses FCKW nachgewiesen. Daher bedarf es trotz des Verbotes von Freon 11 noch immer einer effizienten und sicheren Methode zur  frühzeitigen Detektion und Adsorption dieses umweltschädlichen Gases.


Die bislang bekannten Methoden zum Nachweis von Freon 11 in Gasproben weisen diverse Nachteile auf und erlauben meist keinen selektiven Nachweis des Trichlorfluormethans. Die wenigen bekannten selektiven Methoden zum Nachweis von Freon 11 sind meist mit einem hohen apparativen Aufwand verbunden.


Lösung

Die vorliegende Erfindung stellt eine Methode zur verlässlichen Detektion und reversiblen Adsorption von Freon 11 zur Verfügung, die als Echtzeitüberwachung eingesetzt werden kann. Die Nachweisgrenze der Detektionsmethode liegt bei weniger als 1000 ppm. Die Messmethode kann auch unter erschwerten Messbedingungen eingesetzt werden, z.B. in explosionsgefährdeten Bereichen.


Die Adsorption dieses FCKW erfolgt über modifizierte zyklische Zuckermoleküle, sog. per-methylierte α-Cyclodextrine. Diese Zuckermoleküle sind in der Lage, Freon 11 sowohl aus der Luft als auch aus der Flüssigphase effektiv zu binden. Die selektive Detektionsmöglichkeit des Freon 11 per Gassensoren und die reversible Speicherung an den zyklischen Zuckermolekülen machen die vorliegende Methode zu einer wirtschaftlichen Bekämpfungsmöglichkeit für diesen ozonschichtschädigenden FCKW.


Vorteile

  • Selektive Detektion von Freon 11 bereits in Konzentrationen kleiner 1000 ppm mittels spezieller Gassensoren.
  • Echtzeitüberwachung von Freon-11-Freisetzungen.
  • Freon-11-Detektion auch unter erschwerten Messbedingungen, z.B. in explosionsgefährdeten Bereichen.
  • Reversible Bindung von Freon 11 an ein kostengünstiges und leicht verfügbares Adsorptionsmaterial.
  • Überwachung und Bekämpfung unbeabsichtigter bzw. illegaler Freon-11-Freisetzungen.

Anwendungsbereiche

Recycling von Kühlgeräten, Nachweis der unbeabsichtigten bzw. illegalen Freon-11-Freisetzung


Service

Es werden Lizenzen angeboten für Herstellung und Vertrieb von Freon-11-Gassensoren und Freon-11-Adsorptionsmaterialien, national und international, exklusiv und nichtexklusiv. Möglichkeit zur Vergabe von Optionen zur Evaluierung der Technologie ist ebenso möglich.


IMG Innovations-Management GmbH

Dr. Marcus Kaltwasser
+49 6131 17-9970
kaltwasser@img-rlp.de
www.img-rlp.de
Adresse
Obere Zahlbacher Straße 63
55131 Mainz



Entwicklungsstand

Prototyp


Patentsituation

  • DE 102017127320.4 anhängig

Stichworte

Freon 11, Trichlorfluormethan, Fluorchlorkohlenwasserstoff, FCKW, Ozonschicht

Angebot Anbieter-Website


Kontakt | Geschäftsstelle

TechnologieAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsstellenleiterin)

c/o PROvendis GmbH
Schloßstr. 11-15
D-45468 Mülheim an der Ruhr