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Feinstaubfilter für Kaminöfen: Partikelabscheidung für Kleinfeuerungsanlagen - mittels Tiefenfiltration im Bypass-Betrieb


Kurzfassung

Partikelabscheidung für Kleinfeuerungsanlagen - mittels Tiefenfiltration im Bypass-Betrieb


Hintergrund

  


Bilder & Videos


Problemstellung

Häusliche Holzfeuerungen sind in Deutschland nach wie vor ein Hauptemittent von Feinstaub. Im Jahr 2015 betrug der Anteil mit ca. 17.400 t etwa 17,4% an den PM 2,5 Gesamtemissionen. Bei den persistenten organischen Schadstoffen zeigten sich die Kleinfeuerungen (Sektor Haushalte) sogar für über 80% der Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) verantwortlich. Hauptverursacher unter den Holzfeuerungen sind die ca. 10 Mio. Einzelraumfeuerungen (ERF). Eine effiziente Minderung ist anzustreben, um der Schadstoffbelastung entgegenzuwirken. Durch verschärfte, rechtliche Vorgaben induziert, wurden in der Vergangenheit Minderungseinrichtungen entwickelt, um der Emissionsbelastung entgegenzuwirken. Die derzeit marktverfügbaren Systeme beruhen auf unterschiedlichen technischen Verfahren und weisen hinsichtlich der einzelnen Schadstoff-klassen deutlich unterschiedliche und nicht immer ausreichende Minderungspotentiale auf.


Lösung

Bei dem vorgestellten, neuartigen Staubabscheider handelt es sich um eine robuste und kostengünstige, nachgeschaltete Minderungseinrichtung für die Abscheidung von partikulären Emissionen aus den Rauchgasen von Einzelraumfeuerungen, insbesondere von handbeschickten Scheitholzfeuerungen. Als Filtermaterial werden Speicherfiltern als einfache und preiswerte sowie robuste Lösung eingesetzt, die zugleich hohe Abscheidegrade aufweisen. Abhängig von der Einsatzzeit können Abscheidegrade über 95% erwartet werden. Das Abscheidersystem wird als Kaminaufsatz am kältesten Ende der Abgasstrecke installiert und arbeitet mit einem Gebläse, um die Rauchgase aktiv durch die Filtermodule zu leiten. Dies ist notwendig, um den durch das Filtermedium und die sich einlagernde Partikelfracht hervorgerufenen Druckverlust auszugleichen. Bei Inaktivität des Abscheiders kann das Rauchgas ungehemmt an den Filtern vorbeiströmen. Zu keinem Zeitpunkt ist eine Blockade des natürlichen Rauchgasweges möglich. Nach der vollständigen Beladung erfolgt der Austausch der kostengünstigen Module, in denen die Partikel sicher sequestriert sind und der Umwelt entzogen wurden.


Vorteile

  • Kostengünstig, wartungsarm und problemlos an bestehende Kamine zu installieren
  • Keine Gefahr eines Rückstaus von Rauchgas
  • Nutzt kostengünstige, leicht austauschbare Filtermaterialien

Anwendungsbereiche

Abgasreinigung


Service

• Erteiltes Patent in Deutschland, Österreich und Schweiz. Europäische Patentanmeldung beim Europäischen Patentamt.
• Liegt als Prototyp vor
RWTH Aachen University ist auf der Suche nach Partnern zur Patentverwertung


RWTH Aachen

Margarete Betger
0241 80 96604
margarete.betger@rwth-innovation.de
www.rwth-innovation.de
Adresse
Campus-Boulevard 79
52074 Aachen



Entwicklungsstand

Prototyp


Stichworte

#Rauchgas; #Filter; #Abscheider; #Feinstaub; #Emissionen

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Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsführerin)

c/o TransMIT GmbH
Kerkrader Straße 3
D-35394 Gießen