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Verfahren zur Herstellung eines Nukleotidzuckers


Kurzfassung

Verfahren zur Herstellung eines Nukleotidzuckers


Hintergrund

  


Bilder & Videos


Problemstellung

Nukleotidzucker gelten nach wie vor als kostenintensive Substrate und damit als Engpass für die großtechnische Anwendung von Leloir-Glykosyltransferasen als Standardverfahren. Die Entwicklung von Enzymkaskaden mit einer Kombination aus Monosaccharid-1-Phosphat-Kinasen und UDP-Zucker-Pyrophosphorylasen war hierbei ein Durchbruch auf dem Gebiet der enzymatischen Nukleotidzuckersynthese und deren Analoga. Die Herstellung geeigneter Enzymmengen für die groß(technische) Synthese ist jedoch ein relevanter Kostenfaktor und mit erheblichem Aufwand verbunden. Die Maximierung der Enzymproduktivität in Bezug auf die massenbezogene Gesamtumsatzzahl (engl. mass based turnover number, TTNmass, g Enzym pro g Produkt) sowie die spezifische Produktleistung (Raum-Zeit-Ausbeute, engl. space-time-yield, STY) ist daher die Herausforderung, die es gilt zu überwinden, um das volle Potenzial der Enzymkaskaden auszuschöpfen.


Lösung

Mit unserem Verfahren zur Herstellung eines Nukleotidzuckers gelingt durch die Kombination stabiler Enzymkaskaden mit der repetitiven Batch-Technik bei konstantem STY eine massive Steigerung der TTNmass. Das Verfahren ermöglicht dadurch ohne exzessiven technischen Aufwand die enzymatische Synthese im multi-Gram Maßstab.


Vorteile

  • Massive Steigerung der Enzymproduktivität
  • Minimaler technischer Aufwand
  • Vereinfachte Produktaufarbeitung

 

 


Anwendungsbereiche

Biotechnologie


Service

Status
• Patentanmeldung beim Deutschen Patent- und Markenamt. Patentanmeldung ist noch nicht offengelegt. Aus der noch nicht offengelegten Patentanmeldung las-sen sich für die RWTH Aachen keine Rechte gegenüber Dritten herleiten.
• Entwicklungsstand: Prototyp und Scale-up
RWTH Aachen University bietet einen Kooperationspartner mit langjähriger Expertise in der Glykobiotechnologie und enzymatischen Synthese von Glykokonjugaten und ist auf der Su-che nach industriellen Partnern (KMU) zur weiteren Patentverwertung und Produktentwicklung und/ oder Forschungspartnern (Industrie oder Universität) für Entwick-lungskooperationen.


RWTH Aachen

Bram Wijlands
+49 2418097196
bram.wijlands@zhv.rwth-aachen.de
http://rwth-aachen.de/innovation
Adresse
Templergraben 59
52062 Aachen



Entwicklungsstand

Prototyp


Stichworte

#Nukleotidzucker; #Synthese; #Enzymkaskade

Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsstellenleiterin)

c/o PROvendis GmbH
Schloßstr. 11-15
D-45468 Mülheim an der Ruhr