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Defektdetektion mittels magnetischer Kräfte


Kurzfassung

Die Erfindung stellt ein Verfahren vor, bei dem ein strömendes Fluid oder ein Werkstoff einem Magnetfeld ausgesetzt wird. Darin enthaltene Inhomogenitäten/Defekte (Blasen, Tropfen, Partikel, Einschlüsse, etc.) können kraftmesstechnisch aufgelöst werden.


Hintergrund

Aus dem allgemeinen Stand der Technik sind Probleme bei der Detektion und Quantifizierung von Inhomogenitäten/Defekten in strömenden Fluiden und/oder Werkstoffen bekannt.


Bilder & Videos


Problemstellung

  • Schwierigkeiten bei der Detektion und Quantifizierung von Inhomogenitäten/Defekten in strömenden Fluiden oder Werkstoffen
  • Kontaktlose Messung von heißen oder aggressiven Fluiden
  • Kontaktlose, zerstörungsfreie Werkstoffprüfung bei Kunststoffen oder Keramiken

Lösung

Alle Medien (Feststoffe, Fluide, Gase) unterscheiden sich im Wert ihrer magnetischen Suszeptibilität voneinander. Dieser Unterschied erzeugt unter Einwirkung eines Magnetfeldes eine Kraft (F1) die gemessen werden kann (F2).

Ist die räumliche Ausdehnung des Magnetfeldes bekannt, können Geometrieparameter oder Geschwindigkeiten der Defekte bestimmt werden

Da die Kraft auf alle Medien gleichsam wirkt, ist das Verfahren universell einsetzbar: So können in solchen Mehrphasenströmungen Blasen, Tropfen oder Partikel vermessen werden. Das Verfahren ist aber auch für die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung von para- oder diamagnetischen Werkstoffen (Aluminium, Kunststoffe, Keramik, Glas, …) sowie für die Detektion und Quantifizierung von Defekten (Lunker, Einschlüsse, Risse,…) geeignet.


Vorteile

  • Kontaktlose Messung auch heißer oder aggressiver Fluide möglich
  • Kontaktlose zerstörungsfreie Werkstoffprüfung auch bei Kunststoffen oder Keramiken möglich
  • sehr hohe Auflösung, vielseitiger Einsatz
  • verschleißarm, hohe zeitlich Auflösung möglich

Anwendungsbereiche

  • Durchflussmesstechnik für Mehrphasenströmungen
  • Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung
  • Firmen der Messtechnik, Prüflabore

PATON | Patentmanagement Thüringer Hochschulen

Sascha Erfurt
03677 69 4569
sascha.erfurt@tu-ilmenau.de
www.paton.de
Adresse
Langewiesener Str. 37
98693 Ilmenau



Patentsituation

  • DE 10 2017 002 035.3 anhängig

Stichworte

Detektion, Quantifizierung, Inhomogenität, Defekt, Blasen, Tropfen, Partikel, Einschluss, Einschlüsse, Kontaktlos, Messung, Fluide, Werkstoffe, Magnetfeld, zerstörungsfrei, Werkstoffprüfung, Kunststoff, Keramik, paramagnetisch, diamagnetischen

Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsführerin)

c/o TransMIT GmbH
Kerkrader Straße 3
D-35394 Gießen