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Kurzfassung

Bei der Erfindung handelt es sich um eine Antenne, die eine spezielle Kommunikationsanwendung bedient.

Anwendungsbeispiele sind Antennen, die in der Außenhaut von Luft- und Kraftfahrzeugen eingebaut sein können ebenso wie in Gehäusen elektronischer Geräte oder Gebäudefassaden.


Hintergrund

Für die technische Realisierung von Antennen gibt es sehr unterschiedliche Wirkprinzipien. Diverse Anwendungen setzen verschiedene Prioritäten, so dass je nach Verwendungszweck die optimale Antenne sehr unterschiedliche Anforderungen erfüllen muss. Die Di-Patch-Antenne entstand bei der Suche nach konformen Antennen, die in einer größeren Fläche bündig eingebaut werden können und dadurch eine ästhetisch und funktionell vorteilhafte Lösung erlauben.


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Problemstellung

Diverse Anwendungen setzen verschiedene Prioritäten an Antennen, so dass je nach Verwendungszweck die optimale Antenne sehr unterschiedliche Anforderungen erfüllen muss. Eine konforme Antenne, die in einer größeren Fläche bündig eingebaut werden kann und eine ästhetische und funktionell vorteilhafte Lösung erlaubt, ist nicht bekannt.


Lösung

Bei der erfindungsgemäßen Antenne wird ein Signal mit wenig Richtwirkung in einen Halbraum gesendet, der typischerweise von einem größeren Blech- oder Gebäudeteil begrenzt wird.

Der Erfindungskern beinhaltet eine neuartige Antennenanordnung, die sich im Aufbau und Dimensionierung von allen klassischen Antennenvarianten unterscheidet und ist damit auch grundlegend verschieden von zwei nebeneinander platzierten Patchantennen. Denn die neuartige Struktur wird nur an den Ecken der quadratischen Patches gespeist.

Die Kontaktierung erfolgt nicht in der Mitte einer Quadratkante während die speisenden Signalkabel in der obersten Ebene der Patches bleiben, also keine tiefer liegenden Strukturen durch Vias oder weitere Kontaktleitungen verbunden werden müssen.

Der verwendete Aufbau ermöglicht eine einfachere Montage und größere Bandbreite als eine Patchantenne. Es wird weniger Aufbauvolumen benötigt, wodurch eine konforme oder nahezu konforme Integration in die vorhandenen Flächen möglich wird.


Vorteile

  • Doppelte Bandbreite bei verringerter Gesamtgröße der Dipatchantenne verglichen mit Standardpatchantenne
  • Gleiche Gewinne und Effizienz
  • Bündiger Einbau in einer größeren Fläche, z.B. in nichtmetallische Teile von Luft- und Kraftfahrzeugen
  • Abstrahlung ist automatisch in den Außenraum gerichtet und innenliegende Metallteile stören die Abstrahlung nicht

Anwendungsbereiche

  • Luft- und Kraftfahrzeugen
  • Antenneneinbau im Kunststoffgehäuse elektronischer Geräte
  • Antenneneinbau in Gebäudefassaden

PATON | Patentmanagement Thüringer Hochschulen

Sascha Erfurt
03677 69 4569
sascha.erfurt@tu-ilmenau.de
www.paton.de
Adresse
Langewiesener Str. 37
98693 Ilmenau



Entwicklungsstand

Prototyp


Patentsituation

  • DE 10 2017 011 225.8 anhängig

Stichworte

Di, Patch, Antenne, Luftfahrzeug, Kraftfahrzeug, mobile, elektronische, Endgeräte, Geräte, Kommunikation, Auto, Bandbreite Gebäude, Konform, Universal, angepasst

Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsstellenleiterin)

c/o PROvendis GmbH
Schloßstr. 11-15
D-45468 Mülheim an der Ruhr