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Ultraschall Beton- und Mörtelmischer


Kurzfassung

Die Herstellung von Betonbauteilen setzt enorme Mengen CO2 frei. Dabei nimmt die Zementherstellung ca. 5 bis 7% an der globalen Emission ein. Der Preis für Heizöl und Gas ist stark volatil und steigt seit Jahren kontinuierlich.

Bei der Erfindung handelt es sich um einen Beton- oder Mörtelmischer, bei dem während des mechanischen Mischvorgangs Ultraschall in das Mischgut eingetragen wird. Dadurch werden verschiedene Vorteile erzielt.


Hintergrund

  • Die Herstellung von Betonbauteilen setzt enorme Mengen CO2 frei,
  • Ca. 5 bis 7% an der globalen Emission nimmt dabei die Zementherstellung ein,
  • Auch bei der Betonherstellung, insbesondere im Betonfertigteilwerk  werden fossile Brennstoffe genutzt, um eine Wärmebehandlung durchzuführen, wodurch kurze Taktzeiten in der Produktion erreicht werden,
  • Abkehr von fossilen Brennstoffen erfordert innovative Konzepte für die Betonherstellung.

 

 


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Problemstellung

  • Der Preis für Heizöl und Gas ist stark volatil und steigt seit Jahren kontinuierlich,
  • Im Schnitt werden in einem mittelgroßen Betonfertigteilwerk ca. 500.000 Liter Heizöl pro Jahr verbraucht,
  • Alternativ werden hochaufgemahlene Zemente oder chemische Beschleuniger eingesetzt,
  • Die Ansätze greifen entweder auf erhöhten Einsatz fossiler Brennstoffe zurück und oder sind sehr kostenintensiv.

Lösung

Bei der Erfindung handelt es sich um einen Beton- oder Mörtelmischer, bei dem während des mechanischen Mischvorgangs Ultraschall in das Mischgut eingetragen wird.


Vorteile

  • Bis zu fünf Mal höhere Frühdruckfestigkeiten im Vergleich zum konventionell gemischten Beton,
  • 25% des Primärenergieeinsatzes einer Wärmebehandlung durch höhere Effizienz,
  • Bis zu 6 Stunden früheres Entformen durch beschleunigte Erhärtung.

Anwendungsbereiche

  • Betonfertigteilwerke werden in die Lage versetzt, die Wärmebehandlung mit fossilen Brennstoffen durch einen effizienten Eintrag elektrischer Energie zu ersetzen,
  • Neben der erheblichen Einsparung an Heizöl besteht auch die Möglichkeit, das neuartige Mischsystem in Kombination mit bestehenden Beschleunigungsverfahren einzusetzen, um so das gemeinsame Potential vollständig auszuschöpfen,
  • Weitere Vorteile durch die Nutzung des Mischsystems ist die bessere Durchmischung der Materialien sowie die deutlich verbesserte Energiebilanz durch einen wesentlich effizienteren Prozess.

PATON | Patentmanagement Thüringer Hochschulen

Sascha Erfurt
03677 69 4569
sascha.erfurt@tu-ilmenau.de
www.paton.de
Adresse
Langewiesener Str. 37
98693 Ilmenau



Entwicklungsstand

Funktionsnachweis


Patentsituation

  • DE 10 2017 206 660.1 anhängig

Stichworte

Ultraschall, Beton, Betonmischer, Mörtel, Mörtelmischer, Herstellung, CO2, Emission, Zementherstellung, Zement, Fossil, Brennstoff, Mischvorgang, Wärmebehandlung, Einsparung, Beschleunigung, Energiebilanz, Prozess

Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsstellenleiterin)

c/o PROvendis GmbH
Schloßstr. 11-15
D-45468 Mülheim an der Ruhr