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Plasmabasiertes Verfahren zur Dissoziation von Wasserstoffmolekülen für die Beladung von Festwasserstoffspeichern


Kurzfassung

Mit der erfindungsgemäßen Technologie soll die Wiederbeladung von Wasserstoffspeichern verbessert werden. Das Anwendungsgebiet der neuen Technologie ist die Verfahrens- bzw. Energietechnik.


Hintergrund

Fast jeder große Automobilhersteller entwickelt Autos mit Brennstoffzellen oder hat bereits Fahrzeugmodelle auf dem Markt. Einen Schlüsselfaktor für den zukünftigen Markterfolg von Brennstoffzellenfahrzeugen stellt die mobile Speicherung des Wasserstoffs dar. Aktuell gibt es ausschließlich drei aussichtsreiche Speichermethoden. Dies sind zum einen die Speicherung gasförmigem Wasserstoffs in Druckbehältern sowie die Speicherung flüssigem Wasserstoffs in vakuumisolierten Behältern. Dabei sind entweder ein sehr hoher Druck oder extrem niedrige Temperaturen nötig, um möglichst viel Wasserstoff auf vertretbaren Raum zu speichern. Die dritte Möglichkeit stellt die Einlagerung von Wasserstoff in Metallhydriden dar. Diese Materialien nehmen Wasserstoff wie ein Schwamm auf. Der Wasserstoff lässt sich, trotz einer hohen Speicherdichte unter niedrigem Druck beladen und entnehmen, was gerade bei Fahrzeuganwendungen die sicherste Form der Speicherung darstellt.


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Problemstellung

Bei Metallhydriden stellt generell die niedrige Stabilität in feuchten Atmosphären ein Problem dar. Ferner sind für eine Betankung, also die Einlagerung des Wasserstoffs in den Speicher bzw. für die Wiederbeladung, hohe Temperaturen bzw. hohe Energiemengen erforderlich.


Lösung

Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren wird die effiziente Teilung von H2-Molekülen in H Atome zur Beladung von Wasserstofffeststoffspeichern möglich, wobei die bisher ein-gesetzten Katalysatoren vollständig entfallen können. Es wird ein kaltes Plasma in einer dielektrisch behinderten Entladung angewendet werden, die bei geringem Energieeintrag mittels einer technisch anspruchsarmen Vorrichtung arbeitet. Eine Temperaturerhöhung entfällt und die Wasserstoffgas-Überdrücke bleiben deutlich niedriger oder entfallen sogar.


Vorteile

  1. Sehr hohe Dissoziationsraten möglich und keine Temperaturerhöhung notwendig
  2. Niedrige Betriebsdrücke und erheblich geringere Sicherheitsaufwendungen
  3. Geringer Energiebedarf und längere Standzeiten

 

 


Anwendungsbereiche

Mit der erfindungsgemäßen Technologie wird die Wiederbeladung von Wasserstoffspeichern verbessert.


Service

Lizenz zur gewerblichen Nutzung


EZN Erfinderzentrum Norddeutschland GmbH

Dr.-Ing. Christoph Gaebel
0511 850 308-0
gaebel@ezn.de
www.ezn.de
Adresse
Theaterstraße 2
30159 Hannover



Entwicklungsstand

Machbarkeit


Patentsituation

  • DE anhängig

Stichworte

Feststoffspeicher, Plasma, Speicherung, Wasserstoff

Angebot Anbieter-Website


Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsstellenleiterin)

c/o PROvendis GmbH
Schloßstr. 11-15
D-45468 Mülheim an der Ruhr