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Verfahren zu Detektion von Rissen an der Oberfläche von Betonbauteilen auf der Grundlage von Widerstandsmessungen

Ref-Nr: TA-PVA5537


Kurzfassung

 

 


Hintergrund

Die frühzeitige Erkennung von Schäden in Betonbauteilen ist äußerst relevant für die Standsicherheit und Dauerhaftigkeit einer Konstruktion. Zur Detektion und Überwachung von Rissbildung und Risswachstum in Betonbauteilen stehen im Stand der Technik verschiedene Verfahren und Vorrichtungen zur Verfügung. Diese sind unterschiedlich aufgebaut und beruhen auf verschiedenen Messprinzipien.


Problemstellung

Zumeist werden die bereits vorhandenen Methoden der Risserkennung in Betonteilen nur in bestimmten Anwendungsbereichen eingesetzt. Auch sind sie häufig durch einen aufwendigen und kostenintensiven Aufbau sowie Auswertungsprozess gekennzeichnet, da sie eine bestimmte Sensor- und Messtechnik sowie Analyse-Elektronik benötigen.


Lösung

Auf Basis der vorliegenden Erfindung werden die beschriebenen Nachteile der Detektionsverfahren teilweise verringert beziehungsweise innovativ gelöst. Erfindungsgemäß werden Nuten in Betonbauteile gefräst, in die an die Werkstoffeigenschaften des Betons angepasste, elektrisch leitfähige Zweikomponentenmaterialien gefüllt werden. Diese Streifen werden entsprechend kontaktiert und für Widerstandsmessungen genutzt. Über die Lage, Form und Anzahl der genutzten Nuten lassen sich aus den ermittelten Widerstandsänderungen Rückschlüsse auf entstehende Risse sowie deren Lage und Ausbreitung schließen. Eine Schwächung der Bauteile durch das Einbringen der Nuten ist nicht zu erwarten, da nur ein Teil der Oberfläche in der Größenordnung unterhalb eines Prozentes betroffen ist. Andere Verfahren greifen mitunter deutlicher in die Bauteilgeometrie ein. Zudem ist das Einbringen der Nuten mit geringem Aufwand zu bewerkstelligen. Der einfache und kostengünstige Messungsaufbau dieses Verfahrens kommt ohne speziellen Sensor aus, da das ausgehärtete Material als Sensor fungiert. Ein weiterer Vorteil liegt in der genauen und zeitnahen Ergebnisermittlung. Sofern das Verfahren in ein Dauermesssystem integriert wird, kann sogar der Zeitpunkt der Rissentstehung und die genaue Lage des Risses am Bauteil ermittelt werden, ohne dass eine Person das Bauteil besichtigen muss. Bei entsprechender Messschaltung ist auch bei mehreren Überwachungsstellen lediglich ein Messkanal notwendig.


Vorteile

  • unkompliziertes und günstiges Messverfahren zur Detektion von Rissen in Betonbauteilen
  • sichere und zeitnah verfügbare Messergebnisse
  • neben der messtechnischen Überwachung auch ein Einsatz in der Qualitätssicherung von Betonteilen (Spannbetonteile) denkbar

Anwendungsbereiche

Bauingenieurwesen, Bauteilprüfung


Service

Das deutsche Patent und die EP ist anhängig. Es werden Unternehmen für die kommerzielle Nutzung sowie für Entwicklungskooperationen gesucht.


Universität Rostock Service GmbH

Dipl.-Ing. Lars Worm
+49 381 498-9803
lars.worm@uni-rostock.de
www.verwertungsverbund-mv.de
Adresse
Parkstraße 6
18057 Rostock



Entwicklungsstand

Idee


Patentsituation

  • EP anhängig
  • DE anhängig

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Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsführerin)

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