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Kollisionsvermeidung

Ref-Nr: TA-GINo172


Kurzfassung

Die geschützte Technologie beschreibt, ein Verfahren zur Kollisionsvermeidung zwischen einem PKW und einem weiteren Verkehrsteilnehmer, z.B. einem Fußgänger oder einem Radfahrer.


Hintergrund

Es sind verschiedene Systeme zur Fußgängererkennung und Kollisionsvermeidung bekannt. Diese Systeme basieren auf der Videoanalyse von sichtbaren Licht- oder Wärmebildkameras. Außerdem befinden sich Systeme basierend auf Radar, Laserdistanzmessung oder RFID oder anderen speziellen kooperativen Sendern sowie GPS und Funkübertragung per WLAN und/ oder UMTS im Forschungsstadium.


Bilder & Videos


Lösung

Die neu entwickelte Technologie ist ein System zur Unfallvermeidung mit Hilfe der Datenübertragung von Positions-, Kontext- und Profilinformationen eines Fußgängers über ein mitgeführtes Mobiltelefon. Im Vorfeld wird ein Profil des Fußgängers erstellt (auch automatisiert möglich) und gespeichert. Dieses beinhaltet die Bewegungs- und Reaktionsdynamik, kann aber auch weitere Informationen über den Fußgänger beinhalten. Darüber hinaus werden aktuelle Kontextinformationen, Bewegungstrajektoren, Ermüdung des Fußgängers etc. für den „Kontextfilter“ verwendet. Dieser „Kontextfilter“ ist in der Lage, mit einer minimalen Anzahl von Berechnungen, den möglichen Gefahrenfall zuverlässig zu errechnen und damit ist eine Warnung von Fahrer/ Fußgänger bzw. eine automatische Bremsung möglich. Ein vereinfachtes Beispiel zeigt die Abbildung, wo allein die Bewegungsrichtung als Filterinformation verwendet wird. Im Straßenverkehr werden jedes Jahr tausende Fußgänger verletzt und sogar getötet. Die Innovation soll dazu beitragen, diese erschreckende Zahl auf ein Minimum zu reduzieren und den Straßenverkehr für Fußgänger sicherer zu machen.


Vorteile

  • Ermöglicht ohne besondere Anforderungen an die Ausstattung des Verkehrsteilnehmers eine einfache, aber wirkungsvolle Kollisionsvermeidung (wobei auch „On-Board-Units“ möglich sind).
  • Das System nutzt die Position und weitere Kontexte des Mobilfunk-Gerätes des Fußgängers oder Radfahrers, damit der Autofahrer (bzw. Fußgänger) rechtzeitig reagieren und somit einen Unfall verhindern kann.
  • Fällt der Verkehrsteilnehmer aus der Betrachtung einer möglichen Kollision heraus, wird die Komplexität der weiteren Berechnungen reduziert, sodass weniger Elemente berechnet werden müssen.

Anwendungsbereiche

Automobil/ Automotive


GINo Gesellschaft für Innovation Nordhessen mbH

Ute Emde
0561/804-1985
emde@gino-innovativ.de
www.gino-innovativ.de
Adresse
Universitätsplatz 12
34127 Kassel



Entwicklungsstand

Idee


Patentsituation

  • DE 10 2008 049 824 erteilt
  • EP 09 748 263 erteilt
  • US 8.547.249 erteilt

Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsstellenleiterin)

c/o PROvendis GmbH
Schloßstr. 11-15
D-45468 Mülheim an der Ruhr