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Hauptallergen des Bienengifts zur Diagnostik gegen Bienengiftallergie

Ref-Nr: TA-TM 1073


Kurzfassung

Bei Menschen mit einer Bienengiftallergie kann ein Stich eine mitunter lebensgefährliche anaphylaktische Reaktion hervorrufen. Diese Reaktion ist ausgelöst durch IgE-Antikörper, die gegen Inhaltsstoffe des Bienengifts gerichtet sind. Eine gesicherte Diagnostik ist daher für Betroffene sehr wichtig.


Hintergrund

In Deutschland leidet jeder 4. bis 5. Mensch an einer allergischen Erkrankung. 2% davon reagieren auf Insektenstiche mit akuten Beschwerden, die weit über die Einstichstelle hinausgehen, das sind ca. 300.000 - 400.000 Personen.


Bilder & Videos


Problemstellung

Pro Jahr werden in Deutschland etwa 20 Todesfälle durch allergische Reaktionen auf Bienen-, Wespen- und Hornissenstiche gemeldet. Die tatsächliche Zahl liegt wahrscheinlich deutlich höher, da allergische Reaktionen als Todes-ursache nicht immer erkannt werden. Von Fachgesellschaften wird die Inzidenz von anaphylaktischen Reaktionen durch Insektenstiche mit ungefähr 1:200 pro Jahr angegeben.


Lösung

Nun wurde ein Hauptallergen Apitoxin Api m 10 identifiziert und analysiert, welches im Bienengift enthalten ist und diese gefährliche Reaktion hervorruft. Dieses Hauptallergen ist in verkürzter Form einfach und kostengünstig herstellbar und wird im Diagnostiktest erfolgreich verwendet. Api m 10 ist in den bisher erhältlichen Tests mit Bienengift‐Extrakten unterrepräsentiert und so liefert die bisherige Diagnostik oft falsch negative Antworten.


Vorteile

Die relevante verkürzte Peptidsequenz des Hauptallergens Apitoxin Api m 10 ist einfach und kostengünstig herstellbar. In einem Diagnostiktest eingesetzt, liefert dieser zuverlässige und sichere Ergebnisse, ob bei einem Patienten eine Bienengiftallergie vorliegt oder nicht.

 


Anwendungsbereiche

Das verkürzte Hauptallergen Apitoxin Api m 10 ist vor allem für Diagnostikhersteller interessant. Es ist leicht in größeren Mengen herstellbar und kann in eine Vielzahl von möglichen Tests und in Kombination mit anderen Allergenen eingesetzt werden. Auch die Verwendung für eine Hyposensibilisierungs-therapie ist denkbar, aber noch nicht getestet. Patienten mit einer allergischen Reaktion auf einen Bienenstich wurden zu 100% erfolgreich getestet.


Service

Im Auftrag ihrer Gesellschafterhochschule, der Justus-Liebig-Universität Gießen sucht die TransMIT GmbH Kooperationspartner oder Lizenznehmer für die Herstellung oder Weiterentwicklung in Deutschland, Europa, den USA und in Asien.


TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH

Niklas Günther
+49 (641) 94364-53
niklas.guenther@transmit.de
www.transmit.de 
Adresse
Kerkrader Str. 3
35394 Gießen



Entwicklungsstand

Prototyp


Patentsituation

  • EP anhängig

Stichworte

Diagnostik, Bienengiftallergie,Hauptallergen, Api m 10, Insektengiftallergien

Angebot Anbieter-Website


Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsführerin)

c/o TransMIT GmbH
Kerkrader Straße 3
D-35394 Gießen