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Automatisiertes Verfolgen und Identifizieren mehrerer Personen unter Verwendung von Video-Informationen und Inertialmessgeräten


Kurzfassung

Die Erfindung betrifft die korrekte Verfolgung mehrerer Objekte, welche in einem Video zu sehen sind, und die gleichzeitige, korrekte Identifikation der Objekte. Das heißt, um welches Individuum es sich jeweils handelt.


Hintergrund

Bestehende, kamerabasierte Personenverfolgungssysteme produzieren falsche Trajektorien, sobald Personen durch andere Personen oder Hindernisse verdeckt werden oder falls die Objekte sehr ähnlich aussehen. Vor allem im Sportbereich sind die Personenverfolgungssysteme nicht in der Lage, korrekte Trajektorien zu liefern.


Lösung

Durch die Verwendung der inertialen Messeinheit soll die Erfindung erlauben, auch in komplexen Szenarien korrekt zu funktionieren und die richtigen Trajektorien zu liefern. Zusätzlich soll die Erfindung ermöglichen, jede Trajektorie automatisch dem entsprechenden Objekt zuzuordnen. Die Erfindung funktioniert mit einer minimalen Anzahl von einem inertialen Messgerät pro Person. Wenn die Identifikation der Objekte mittels der Erfindung unabhängig von der visuellen Erscheinung funktioniert, kann die Erfindung ebenfalls eingesetzt werden, um Objekte in Nachtbildern (Nah-Infrarot) zu identifizieren, lokalisieren und verfolgen. Dies stellt eine absolute Neuheit dar.


Vorteile

  • Die Erfindung kann im Sportbereich zu einer Kostenreduktion bei der Spieleranalyse führen.
  • Die Erfindung kann zur äußerst genauen Analyse der Kundschaft eines Einkaufszentrums genutzt werden.
  • Die Erfindung erlaubt es, Bewohnern eines Pflegeheims mit inertialen Messein-heiten auszustatten, so dass diese zu deren eigenem Schutz automatisch lokalisiert und überwacht werden können.
  • Die Erfindung kann auch auf Tiere angewandt werden (sofern eine inertiale Messeinheit angebracht werden kann). Damit lässt sich insbesondere das Rudel- und Schwarmverhalten analysieren. Hierbei kommt es sehr oft zu Verdeckungen. Zusätzlich ist es sogar für den Menschen schwer, sehr ähnlich aussehende Tiere auseinander zu halten. Entsprechend produzieren alle bestehenden video-basierten Trackingsysteme falsche Ergebnisse. Mittels der Erfindung ist es daher erstmals möglich, individuelles Verhalten innerhalb eines Schwarms von z.B. Bienen oder eines Rudels von z.B. Wölfen zu analysieren.

Anwendungsbereiche

Das Anwendungsgebiet liegt in der Bildbearbeitung und -verarbeitung.


Service

Lizenz zur gewerblichen Nutzung / Kooperation möglich


EZN Erfinderzentrum Norddeutschland GmbH

M. Sc. Niklas Deutsch
0511 850 308-0
n.deutsch@ezn.de
www.ezn.de
Adresse
Theaterstraße 2
30159 Hannover



Entwicklungsstand

Funktionsnachweis


Patentsituation

  • WO anhängig

Stichworte

Bildbearbeitung, Bildverarbeitung, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Identifizierung, Inertialmessgerät, Messgerät, Tracking, Trajektorie

Angebot Anbieter-Website


Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsführerin)

c/o TransMIT GmbH
Kerkrader Straße 3
D-35394 Gießen