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Optimierung von klassischer Viehhaltung und in-vitro-Fleisch-Produktion mit Hilfe von Tetrapeptiden

Ref-Nr: TA-TM 1095


Kurzfassung

Am Fachbereich Veterinärmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen wurde im Rahmen der Untersuchung von Myoblasten, d.h. Vorläuferzellen von Skelettmuskelfasern, festgestellt, daß gewisse Tetrapeptide das Wachstum und die Ausdifferenzierung der Myoblasten, somit das Muskelwachstum fördern.


Hintergrund

In der großvolumigen Tiermast werden derzeit noch große Mengen Antibiotika prophylaktisch eingesetzt, um das Muskelwachstum der Tiere zu unterstützen, obwohl die daraus resultierenden nachteiligen Effekte inzwischen allgemein bekannt sind (Resistenzentwicklung von Krankheitserregern).


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Problemstellung

Für eine nachhaltige Proteinversorgung der weiter wachsenden Weltbevölkerung wird daher auch zur Entkopplung des Flächenverbrauchs für die Viehzucht von der Fleischproduktion intensiv untersucht, inwieweit sich Muskelmasse "apparativ" herstellen läßt ("Kulturfleisch" u.a.). 


Lösung

Als Wirkmechanismus wurde die Interaktion mit dem ZIP9-Rezeptor auf der Zelloberfläche von Myoblasten identifiziert, d. h. die Tetrapeptide müssen lediglich in therapeutischen Mengen eingesetzt werden.


Vorteile

In der Tiermast ermöglichen die Tetrapeptide die massive Reduktion des Antibiotikaeinsatzes.
In der Kunstfleischproduktion stellen sie unbedenkliche, kostengünstige und bereits in geringen Konzentrationen wirksame Zusätze für die Wachstumsmedien dar. Neben dem Wachstum fördern sie auch aktiv die Fibrillenbildung der Myoblasten.


Anwendungsbereiche

Im Bereich der Lebensmitteltechnologie bestehen zwei voneinander unabhängige Anwendungsfelder:

Durch Verwendung dieser Tetrapeptide bei der Tiermast können prophylaktische Antibiotikagaben zumindest massiv reduziert, möglicherweise sogar vollständig eingeschränkt und auf reale Erkrankungsfälle eingeschränkt werden, da das Muskelwachstum bereits durch die Tetrapeptide angeregt wird – Antibiotikagaben sind dafür dann nicht mehr erforderlich.

Im Bereich der Kunstfleisch-Produktion lassen sich die Tetrapeptide als kostengünstige und bereits in geringen Konzentrationen wirksame wachstumsfördernde Zusätze zu Nährmedien einsetzen.


TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH

Anouschka Ulherr
0641 946434
anouschka.ulherr@transmit.de

Adresse
Kerkrader Str. 3
35394 Gießen



Entwicklungsstand

Prototyp


Stichworte

Nachhaltige Ernährung, Tiermast, Fleischproduktion, Kulturfleisch, Kunstfleisch, Tissue Engineering, 3D-Zellkultur; Gewebezüchtung

Angebot Anbieter-Website


Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsführerin)

c/o TransMIT GmbH
Kerkrader Straße 3
D-35394 Gießen