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Probenvorrichtung zur Durchführung der Lichtscheibenmikroskopie mit hohem Durchsatz


Kurzfassung

Die sogenannte Lichtscheiben-Fluoreszenz-mikroskopie (LSFM) ermöglicht hochaufgelöste, dreidimensionale Bilder von lebenden oder fixierten biologischen Proben, wie z.B. Zellkulturen, Embryonen oder Gewebeproben. Durch eine neuartige Probenvorrichtung wird es nun möglich Lichtscheibenmessungen mit einem hohen Durchsatz vorzunehmen, ohne große Qualitätsverluste in Kauf nehmen zu müssen.


Hintergrund

Die Lichtscheiben- bzw. Lichtblatt-Fluoreszenzmikroskopie ist ein extrem effizientes lichtoptisches Verfahren, um die dreidimensionale Fluorophorverteilung in biologischen Proben zu erfassen. Da sie im Vergleich zur konventionellen bzw. konfokalen Fluoreszenzmikroskopie die Belastung durch die Lichtenergie um mehrere Größenordnungen reduziert, ist sie hervorragend geeignet, um lebendes Gewebe, lebende Modellorganismen und auch lebende Pflanzen über lange Zeiträume hinweg zu beobachten. Darüber hinaus lassen sich fixierte und geklärte Proben sehr schnell und mit einem außergewöhnlich hohen Maß an Details erfassen. Allerdings erlauben die meisten zurzeit erhältlichen LSFM keine planare Positionierung der Probe, vergleichbar mit einem invertierten Mikroskop. Daher ist die Eignung der meisten erhältlichen LSFMs für ein zellenbasiertes Hochdurchsatz- Screening limitiert.


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Lösung

Mithilfe eines neu entwickelten Probenpositionssystems, das mit konventionellen Multi-Well-Platten kombinierbar ist konnte dem o.g. Problem nun Abhilfe geschaffen werden. Es ermöglicht großflächige Komponentenuntersuchungen, wie z.B. bei zellulären Sphäroiden. Sowohl Belichtung, als auch Detektion finden bei dieser neuartigen Methode von unten statt. Dies wird durch eine Positionierung der Objektive im 45° Winkel erreicht. Durch eine spezielle Zickzack-Form der Mikrotiterplatten wird ein kurzer Objektivabstand ermöglicht, und somit können Objektive mit einem kleineren Arbeitsabstand und größeren Durchmesser verwendet werden. Die Rotation um die eigene Achse ermöglicht es, unterschiedliche Ansichten einer Probe aufzunehmen. Außerdem ist es bei der Verwendung von zwei identischen Objektiven zur Belichtung und Detektion möglich, diese beiden Funktionen einfach durch eine Drehung der Spiegel auszutauschen, was zusätzlich die Aufnahmezeiten verkürzt. Durch die neuartige Anordnung ist ein viel höherer Durchsatz von Messungen als mit einer herkömmlichen LSFM Messung möglich. Für viele Anwendungen kann dies einen entscheidenden zeitlichen und wirtschaftlichen Vorteil bedeuten.


Vorteile

  • Höherer Durchsatz bei 3D-Messungen
  • System ist zur großflächigen Komponentenanalyse geeignet, z. B. Sphäroide
  • Belichtung und Detektion von Unten
  • Neuartige Küvettenform verringert sphärische Aberration

Anwendungsbereiche

  • Toxizitätsuntersuchungen
  • Wirkstoffscreening
  • Klinische und präklinische Studien
  • Personalisierte Medizin

Service

Im Rahmen des Verwertungskonzeptes ist eine Lizenzvergabe oder auch ein Patentverkauf vorstellbar. Ebenso wäre eine Kooperation zur gemeinsamen Weiterentwicklung denkbar.


INNOVECTIS Gesellschaft für Innovations-Dienstleistungen mbH

Kirstin Schilling
06925616320
info@innovectis.de
www.innovectis.de
Adresse
Altenhöferallee 3
60438 Frankfurt



Patentsituation

  • DE 102013110093B3 erteilt
  • WO 2015036589 anhängig
  • EP 14 765 957.7 anhängig

Stichworte

Lichtscheiben-Fluoreszenz-mikroskopie (LSFM), 3D-Imaging,

Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsführerin)

c/o TransMIT GmbH
Kerkrader Straße 3
D-35394 Gießen