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Methode und Vorrichtung für Fluoreszenz-Untersuchungen an fixierten oder lebenden dreidimensionalen Proben


Kurzfassung

Die sogenannte Lichtscheiben-Fluoreszenz-Mikroskopie (LSFM) ermöglicht hochaufgelöste, dreidimensionale Bilder von lebenden oder fixierten biolo­gischen Proben, wie z.B. Zellkulturen, Embryonen oder Gewebeproben. Diese Methode wurde nun weiterentwickelt, um negative Effekte durch Bleichen oder lichtinduzierten Stress zu vermindern. Außerdem wird die Möglichkeit geschaffen größere Proben zu untersuchen.


Hintergrund

Die Lichtscheiben- bzw. Lichtblatt-Fluoreszenzmikroskopie ist ein extrem effizientes lichtoptisches Verfahren, um die dreidimensionale Fluorophorverteilung in biologischen Proben zu erfassen. Da sie im Vergleich zur konventionellen bzw. konfokalen Fluoreszenzmikroskopie die Belastung durch die Lichtenergie um mehrere Größenordnungen reduziert, ist sie hervorragend geeignet, um lebendes Gewebe, lebende Modellorganismen und auch lebende Pflanzen über lange Zeiträume hinweg zu beobachten. Darüber hinaus lassen sich fixierte und geklärte Proben sehr schnell und mit einem außergewöhnlich hohen Maß an Details erfassen.


Bilder & Videos


Lösung

Das neue Verfahren zur LSFM kombiniert die altbekannte Methode des „Optical Clearing“ mit einer neuentwickelten Kapillare zur Probenhalterung. Dadurch wird eine Aberrations-freie Fluoreszenzanregung möglich. Dies ist möglich, da die Fokalebene der Lichtscheibe kontinuierlich angepasst werden kann und Aberrationen aufgrund der Übergänge zwischen den unterschiedlichen Medien ausgeglichen wird. Durch Rotation der Probenhalterung kann die Probe aus unterschiedlichen Winkeln beobachtet werden. Werden „lebende“ Proben untersucht, können innerhalb der Kapillare definierte Bedingungen (pH, Temperatur, Sauerstoff) gehalten werden, und es kann ein mikrofluides Perfusionssystem angeschlossen werden, um Wirkstoffe oder andere Substanzen zuzugeben.


Vorteile

  • Aufbewahrung der Probe in einer abgeschirmten Umgebung unter definierten Bedingungen
  • Miniaturisierung und Hochdurchsatz Screening von Proben möglich
  • „Optical Clearing“ erlaubt 3D-Imaging größerer dreidimensionaler Proben
  • Kein Bleichen der Probe
  • Untersuchung von größeren Proben möglich
  • 3D Aufnahmen schnell und mit hoher Auflösung

Anwendungsbereiche

  • Toxizitätsuntersuchungen
  • Wirkstoffscreening
  • Klinische und präklinische Studien
  • Personalisierte Medizin

Service

Im Rahmen des Verwertungskonzeptes ist eine Lizenzvergabe oder auch ein Patentverkauf vorstellbar. Ebenso wäre eine Kooperation zur gemeinsamen Weiterentwicklung denkbar.


INNOVECTIS Gesellschaft für Innovations-Dienstleistungen mbH

Kirstin Schilling
06925616320
info@innovectis.de
www.innovectis.de
Adresse
Altenhöferallee 3
60438 Frankfurt



Patentsituation

  • DE 102012108158 erteilt
  • WO 2014033320 anhängig
  • EP anhängig
  • JP anhängig
  • US anhängig

Stichworte

Lichtscheiben-Fluoreszenz-mikroskopie (LSFM), 3D-Imaging,

Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsführerin)

c/o TransMIT GmbH
Kerkrader Straße 3
D-35394 Gießen