physical therapy research papers writing a annotated bibliography cyber bullying essays cheap essays writing services accounting business plan
Skip to main content

Hinterspritzprozess

Ref-Nr: TA-484


Kurzfassung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verbundbauteil umfassend eine Strukturkomponente aus einem thermoplastischen Werkstoff oder einem Thermoplast­basierten Verbundwerkstoff und wenigstens eine Spritzgusskomponente aus einem Kunststoff, wobei die Strukturkomponente in einem Hinterspritzabschnitt mit der Spritzgusskomponente hinterspritzt ist. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Verbundbauteils.


Hintergrund

Verfahren zur Herstellung von hybriden Materialien sind seit Jahren gefragt. Bauteile werden immer gezielter ausgelegt und auch bereichsweise unterschiedliche Werkstoffe verwendet um die ideale Kombination aus mechanischer Festigkeit, Gewichts und Wirtschaftlichkeit zu erreichen. Endlosfaserverstärkte thermoplastische Verbunde sind mittlerweile im Bereich des Leichtbaus häufig anzutreffen. Bei ihrer Verwendung entstehen Anbindungsproblematiken, welche bei Metallen so nicht gegeben sind. Ein Durchbohren der Bauteile führt zu einer lokalen Schwächung, weshalb andere Verbindungstechniken gefragt sind. Eine Möglichkeit ist das direkte Anspritzen von endlosfaserverstärkten Thermoplasten. Hierbei spielt die Anbindung zwischen den jeweiligen Komponenten eine entscheidende Rolle für die Bauteilperformance. Neben konventionellen Verstärkungsfasern können auch thermoplastische Fasern verwendet werden, aus welchen durch Konsolidierung unter Temperatur und Druck sogenannte Monocomposite auch eigenverstärkte Verbunde entstehen. Je nach verwendeten Materialein und Anforderungen ergeben sich Problemstellung bei der Verarbeitung wir Temperatursensibilität der Fasern (bei thermoplastischen) oder das Abzeichnen der Hinterspritzen Bereiche auf der Sichtseite. Auch die Kompatibilität zwischen den bevorzugten Materialien kann ein Problem darstellen. 


Lösung

Die hier dargestellte Erfindung schafft eine Anbindung zwischen zwei Komponenten in einem kombinierten Kompaktier- und Hinterspritzverfahren. Dies wird erreicht, in dem ein textiles Halbzeug bereichsweise mit einer der Komponente über Druck und Temperatur verbunden wird. So ergibt sich durch das Textil eine Oberflächenstrukturierung, an die eine zweite Komponente angespritzt wird und so über Hinterschnitte an dem Material haftet. Hierdurch kann die Verbindung der beiden Komponenten verbessert werden. Die Verbindung kann in bestimmten Anwendungen höhere Kräfte übertragen und teilweise auch inkompatible Materialien verbinden.


Vorteile

  • Verbesserte Anhaftung beim Anspritzen
  • Verbindung inkompatibler Materialsysteme möglich
  • Modifikation des Nachbruchverhaltens im Versagensfall
  • Reduktion der Prozesstemperatur beim Spritzgießen möglich
  • Integratives Verfahren

GINo Gesellschaft für Innovation Nordhessen mbH

Ute Emde
0561/804-1985
emde@gino-innovativ.de
www.gino-innovativ.de
Adresse
Universitätsplatz 12
34127 Kassel



Entwicklungsstand

Prototyp


Patentsituation

  • DE DE 10 2021 103 497.3 anhängig

Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsführerin)

c/o TransMIT GmbH
Kerkrader Straße 3
D-35394 Gießen