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Stimulationselektrode mit verbesserten Impedanzeigenschaften zur Erhöhung der Stimulationsqualität

Ref-Nr: TA-PVA11313


Kurzfassung

Neue Elektrodengeometrie bzw. -anordnung zur Verbesserung der Impulsqualität von Stimulationselektroden


Hintergrund

Stimulationselektroden sind aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken und finden in der klinischen Praxis eine breite Anwendung wie z.B. bei Herzschrittmachern, Defibrillatoren, Cochlea-Implantaten und der tiefen Hierstammstimulation.


Problemstellung

Ein Hauptproblem von implantierten Stimulationselektroden stellt der zunehmende Impedanzanstieg über die Liegedauer dar, wodurch Störungen bei der Signalübertragung sowie ein Funktionsverlust resultieren können. Eine häufige Ursache für die Störung der Funktionalität der Elektroden kann auf das umliegende Gewebe zurückgeführt werden. In der Regel werden die Elektroden bzw. Implantate im entsprechenden Anwendungsort, z.B. innerhalb der Cochlea mit körpereigenen Zellen besiedelt und wachsen somit ein. Dies führt zum einen zu einer Verschlechterung der Stimulation und erschwert andererseits einen Austausch des Implantates (z.B. bei Isolation, Bruch) massiv. So kann es bei der Entfernung der eingewachsenen Elektrode zu zusätzlichen Verletzungen kommen, welche die weitere Heilung (beispielsweise durch Narbenbildung) und Funktionen des entsprechenden Einsatzortes negativ beeinflussen.


Lösung

Die vorliegende Erfindung ermöglicht durch ein innovatives Elektrodesign, die Entfernbarkeit und Implantation der Stimulationselektroden erheblich zu erleichtern. Diese Aufgabe wird durch eine besondere konstruktive Auslegung der Elektrodengeometrie bzw. -anordnung gelöst. So besitzt die Innovation im Vergleich zu den herkömmlichen Stimulationselektroden keine Einzelringelektroden, sondern eine neuartige Flächenspiralelektrode mit treppenförmiger Tiefenkonturierung. Durch Herausdrehen ergibt sich für die erfindungsgemäße spiralförmige Anordnung der Flächenelektrode eine erheblich erleichterte Entfernbarkeit bei Elektrodenversagen aus dem umgebenden Gewebekallus, da diese wie ein Gewinde wirkt.

Einen weiteren Vorteil stellen die Taillierungen im distalen Bereich dar, welche das Flächenträgheitsmoment lokal reduzieren. Dadurch nimmt die Systemsteifigkeit in diesen Bereichen ab, was wiederum die Crossability (Kreuzbarkeit) in kritischen Arealen z. B. bei komplexen, anatomisch geometrischen Situationen wesentlich verbessert. Zusätzlich werden durch die erfindungsgemäßen Taillierungen Frequenzbereiche optimal und breit abgedeckt, wodurch die vorliegende Elektrodengeometrie für Applikationen im Bereich der Kardiologie, Neurologie und Otologie sehr gut geeignet ist.

Ferner vorteilhaft ist eine zelladhäsionsmindernde Oberflächenbeschichtung des Elektrodenträgers und der Elektroden, wodurch deren Pushability (Schiebefähigkeit), insbesondere im distalen Bereich, verbessert ist.

Insgesamt wird die Therapiequalität und somit die Patientensicherheit durch eine besonders atraumatische angelegte Geometrie bei gleichzeitiger Erhöhung der Langzeitfunktionalität erheblich verbessert.


Vorteile

»  verbessertes Herauslösen der innovativen Elektrode beim Tausch sowie

»  erhöhte Flexibilität im distalen Bereich durch Spiralanordnung und Mikro-/Nanoterrassierung

»  verbesserte Langzeitfunktionalität der Stimulationselektroden

»  zelladhäsionsmindernde Oberflächenbeschichtung


Anwendungsbereiche

Medizintechnik & Medicalprodukte
Elektromedizinische Geräte


Service

Verkauf

Lizenzierung

Entwicklungskooperation


Universität Rostock Service GmbH

Dipl.-Ing. Lars Worm
+49 381 498-9803
lars.worm@uni-rostock.de
www.verwertungsverbund-mv.de
Adresse
Parkstraße 6
18057 Rostock



Entwicklungsstand

Idee


Patentsituation

  • DE anhängig

Angebot Anbieter-Website


Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsführerin)

c/o TransMIT GmbH
Kerkrader Straße 3
D-35394 Gießen