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Intelligenter Netzausbau - Dezentrale Regelung für Nieder- und Mittelspannungsnetze


Kurzfassung

Intelligente Stromnetze können sich eigenständig überwachen und regeln. Ein neues Verfahren der Bergischen Universität Wuppertal ermöglicht es, durch die Installation von Kontrolleinheiten die Spannung in Netzen zu stabilisieren, sowie Überlastungen vermeidet.


Hintergrund

Intelligente Stromnetze können sich eigenständig überwachen und regeln – abhängig von der Auslastung, der zur Verfügung stehende Leistung sowie der Belastbarkeit der vorhandenen Infrastruktur. In einem neuen Verfahren der Bergischen Universität Wuppertal und der SPIE SAG GmbH werden dazu Kontrolleinheiten installiert, die die Nieder- und Mittelspannungsnetze regeln.


Bilder & Videos


Lösung

Eine obere Kontrolleinheit wird im Hauptnetz installiert, also im Mittel- oder Niederspannungsnetz, mehrere untere Kontrolleinheiten in den Teilnetzen. Dabei sind Teilnetze üblicherweise Niederspannungsnetze oder Niederspannungsnetzabschnitte, die sogenannten Ortsnetze. Die untere Kontrolleinheit ist mit einer Vielzahl von Aktoren wie regenerativen Erzeugungsanlagen oder Ladeparks verbunden, die den Zustand des jeweiligen Teilnetzes maßgeblich beeinflussen und bei Bedarf ändern können. Diese Kontrolleinheit fasst die entsprechenden Zustandsdaten der Aktoren zusammen und übermittelt sie an die obere Kontrolleinheit. Die obere Kontrolleinheit überwacht den Zustand des Hauptnetzes und kann von einem oder mehreren unteren Kontrolleinheiten Maßnahmen zur Stabilisierung des gesamten Netzes einfordern, wobei aber die untere Kontrolleinheit selbst entscheidet, welche Maßnahmen im Teilnetz getroffen werden.


Vorteile

  • Optimale Regelung von Mittel- und Niederspannungsnetzen
  • Ermöglicht kostenoptimierten Netzausbau
  • Dezentrale Kommunikations-fähigkeit
  • Hohes Regelungspotential von Erzeugeranlagen und Verbrauchern
  • Generiert Daten für Netz-zustandsschätzungen

Anwendungsbereiche

Betreiber von Stromnetzen und insbesondere von Verteilnetzen profitieren in vielfältiger Weise von der neuen Technologie, da neben der Spannungsstabilisierung auch Überlastungen des Netzes vermieden werden. Ebenso ist eine Steuerung von Erzeugungsanlagen wie Photovoltaik- oder Windkraftanlagen aber auch leistungsstarken Verbrauchern wie Elektrofahrzeugen möglich. Netzerweiterungen bzw. Netzausbau können optimiert und gezielt erfolgen, indem die vorhanden Netzkapazitäten effizient und optimiert ausgenutzt werden.


Service

Ein Patent ist unter dem Aktenzeichen EP 3 168 949 A1 offengelegt und in 12 EU Ländern erteilt. Wir bieten interessierten Unternehmen die Möglichkeit der Lizenzierung und der Weiterentwicklung der Technologie in Zusammenarbeit mit den Erfindern aus der Hochschule an.


PROvendis GmbH

Martin van Ackeren
+49.208 94105-34
ma@provendis.info
www.provendis.info
Adresse
Schloßstr. 11-15
45468 Mülheim an der Ruhr



Entwicklungsstand

Labormuster


Patentsituation

  • EP erteilt

Stichworte

Dezentrale Regelung für Nieder- und Mittelspannungsnetze, Netzzustandsschätzung, Regelung dezentraler Erzeugeranlagen, Vermeidung von kostenintensivem Ausbau der Netzkapazität

Angebot Anbieter-Website


Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsführerin)

c/o TransMIT GmbH
Kerkrader Straße 3
D-35394 Gießen