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Steuerung einer Ölquelle

Ref-Nr: TA-202017VER


Kurzfassung

Die vorliegende Erfindung umfasst ein Sensorsystem und eine Methode für die Steuerung einer Ölquelle. Auf Basis der Sensordaten kann eine detaillierte Analyse der Flüssigkeiten vorgenommen werden. Diese dient der Entscheidung, ob die Produktion einer Ölquelle gestoppt oder in den Betriebszustand versetzt werden soll.


Hintergrund

Während der Ölproduktion erreichen verschiedene Feststoff-, Flüssigkeits- und Gaselemente die Oberfläche. Abhängig von den Flüssigkeiten kann es dadurch zu einer Gefährdungsgefahr kommen, weswegen es wichtig ist die physikalischen und chemischen Eigenschaften der Flüssigkeiten im inneren der Ölquelle zu kennen, um ein sicheres Vorgehen und ein kontrollierte Produktion zu gewährleisten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Eigenschaften der Flüssigkeiten im Inneren des Rohrs zu bestimmen. Die bekannten Methoden verletzen jedoch die Unversehrtheit des Rohres durch einen Überstand, das Platzieren von Sensoren in einem ringförmigen Raum oder die hydraulischen Parameter des inneren Teil des Rohres werden durch die Existenz von Sensoren im Inneren verändert und interagieren mit dem Flüssigkeitsstrom.


Bilder & Videos


Lösung

Mitarbeiter der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg haben ein Sensorsystem und eine Methode für die Steuerung einer Ölquelle, die auf Parametern wie Viskosität, Dichte oder Verteilung von Stoffen basiert, entwickelt. Das Sensorgerät umfasst ein zylindrisches Rohr, das an beiden Enden mit den Rohren der Ölquelle verbunden werden kann, damit die Rohre miteinander verbunden werden und der Flüssigkeitsstrom nicht beeinträchtigt wird. Eine externe Steuer- und Übertragungseinheit lenkt einen dielektrischen Sensor, der sich in einer Aushöhlung im Inneren des Rohres befindet und ein wechselseitiges elektrisches Feld erzeugt. Ein akustischer Sensor, der ebenfalls von der Einheit gesteuert wird, ist an der äußeren Oberfläche des Rohres befestigt und kann mit den Flüssigkeiten im Inneren interagieren. Der akustische Sensor besteht aus aktiven Elementen, die Schallwellen erzeugen und empfangen können sowie aus passiven Elementen, die die Schallwellen reflektieren können. Die reflektierten Schallwellen werden in elektrische Signale umgewandelt und von der Steuer- und Übertragungseinheit empfangen und ausgewertet und an eine Flächeneinheit übermittelt. Mit den Sensordaten kann eine detaillierte Analyse der Flüssigkeiten vorgenommen und entschieden werden, ob die Produktion einer Ölquelle gestoppt oder in den Betriebszustand versetzt werden soll.


Vorteile

• Verbesserte Kontrolle einer Ölquelle basierend auf Sensordaten • Detaillierte Analyse der Stoffe im Inneren des Rohres • Sichereres Vorgehen bei Produktion durch Stoppen oder Änderung des Betriebszustandes • einfaches Anbringen an bestehende Rohre


Anwendungsbereiche

• Erdölproduktion • Ölproduktion


Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Dr.rer.nat. Karen Henning
0391 67-52091
karen.henning@ovgu.de
www.ovgu.de
Adresse
Universitätsplatz 2
39106 Magdeburg



Entwicklungsstand

Idee


Patentsituation

  • EP EP3 945 201 A1 anhängig

Stichworte

Ölquelle, akustischer Sensor, dielektrischer Sensor

Angebot Anbieter-Website


Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsführerin)

c/o TransMIT GmbH
Kerkrader Straße 3
D-35394 Gießen