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Implantatsystem

Ref-Nr: TA-201554VER


Kurzfassung

Das vorgestellte Implantatsystem, welches eine Zuführeinheit und einen Clip beinhaltet, dient der Behandlung von Ausstülpungen an röhrenförmigen anatomischen Strukturen im Körper und soll diese vollständig verschließen.


Hintergrund

Aneurysmen und ähnliche anatomische Veränderungen sind bekannte Krankheitsbilder, die verschlossen werden müssen, um Folgeschäden zu vermeiden. Die Behandlung kann operativ geschehen, z.B. durch Clippen. Diese Methode ist sehr effektiv, bringt aber die Risiken offener Operationen mit sich. Eine Behandlung kann auch minimal-invasiv erfolgen. Dabei wird die Struktur vom Blutfluss abgekoppelt, z.B. durch Füllen oder Überbrücken. Nachteile dieser Verfahren sind z.B. eine mögliche Wiedereröffnung oder Deplatzierung des Implantates. Eine Kombination aus einem minimal-invasiv platzierbaren Clip kann die Vorteile beider Verfahren verbinden.


Bilder & Videos


Lösung

Die vorliegende Lösung beinhaltet ein Implantatsystem, welches aus einer Zuführeinheit und einem Clip besteht. Es dient der Behandlung von Ausstülpungen an röhrenförmigen anatomischen Strukturen wie Aneurysmen und Fisteln im Körper und soll diese vollständig verschließen. Das Implantat kann minimalinvasiv, insbesondere auch intravaskulär an die zu behandelnde Struktur herangeführt werden, um dann extravaskulär angebracht zu werden. Die Zuführeinheit kann ein schlauchförmiger Katheter sein, welcher bspw. durch das Gefäßsystem, eine kleine Öffnung oder einen anderen geeigneten Zugang zum Behandlungsort vorgeschoben werden kann. Der Clip kann aus einer distalen Öffnung des Katheters ausbringbar sein. Der Clip ist drahtförmig aus einem Material mit Feder- oder Formgedächtniseigenschaften hergestellt. Je nach Anwendung ist dieser so ausgeprägt, dass er die Ausstülpung durch Umschließen komplett verschließt. Durch die drahtartige Form kann das Zuführen des Clips über einen Zugangsweg mit sehr geringem Durchmesser erfolgen. Beim Verschluss der röhrenförmigen anatomischen Struktur durch den Spiralclip, werden gesunde Endothelschichten aufeinander gebracht, wodurch die Abheilung gefördert wird und die Risiken durch das Wiedereinströmen von Blut oder Fehlplatzierung des Stents reduziert wird.


Vorteile

• Minimalinvasives Verfahren • Sicherer Verschluss • Traumata im Gefäß oder Gewebe im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren erheblich reduziert


Anwendungsbereiche

• Medizintechnik • Ärzte


Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Dr.rer.nat. Karen Henning
0391 67-52091
karen.henning@ovgu.de
www.ovgu.de
Adresse
Universitätsplatz 2
39106 Magdeburg



Entwicklungsstand

Idee


Patentsituation

  • DE DE10 2015 121 374 B4 erteilt

Stichworte

Implantatsystem, Clip, minimalinvasiv

Angebot Anbieter-Website


Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsführerin)

c/o TransMIT GmbH
Kerkrader Straße 3
D-35394 Gießen