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Marker für medizinische Instrument

Ref-Nr: TA-201553VER


Kurzfassung

Die vorgestellte Erfindung betrifft einen Marker für ein zylinder- oder röhrenförmiges medizinisches Instrument. Der Marker ist in Bildgebungsverfahren sichtbar und ermöglicht die Bestimmung der dreidimensionalen Position und Ausrichtung eines medizinischen Instrumentes.


Hintergrund

Im Rahmen einer Intervention werden medizinische Instrumente in den Körper des Patienten eingeführt. Um dort bestimmte Funktionen zu erfüllen, muss die genaue Lage der Instrumente für den Operateur in der Regel durch bildgebende Verfahren sichtbar gemacht werden. Die Darstellung der medizinischen Instrumente im 3-dimensionalen Raum gelingt in den meisten bildgebenden Verfahren (bspw. Röntgen, Ultraschall) jedoch nur unzureichend. Der Grund hierfür ist, dass zum einen die Feinheit der Instrumente und andererseits die Materialien, aus denen die medizinischen Instrumente hergestellt werden. Deshalb werden meist spezielle Marker an medizinische Instrumente angebracht, die in bildgebenden Verfahren sichtbar werden. Somit können die medizinischen Instrumente visualisiert und im Körper des Patienten korrekt platziert werden. Eine Information über die dreidimensionale Ausrichtung des Medizinproduktes können die derzeit bekannten Marker jedoch nicht geben.


Bilder & Videos


Lösung

Mitarbeiter der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg haben einen Marker, für ein zylinder- oder röhrenförmiges medizinisches Instrument entwickelt. Der Marker besteht aus in Bildgebungsverfahren sichtbaren Materialien. Der mittlere Abschnitt des Markers orientiert sich quer zur Längserstreckung des medizinischen Instrumentes. Der mittlere Abschnitt verläuft teilringförmig an der äußeren Oberfläche des medizinischen Instrumentes herum, wobei der Marker das Instrument bevorzugt 180° umläuft. An den beiden Enden des offenen ringförmigen Abschnitts des Markers befindet sich jeweils eine Verlängerung. Der Marker ist bei einer Vielzahl von Untersuchungsmethoden einsetzbar und schränkt die Funktionalität des medizinischen Instrumentes weitestgehend nicht ein. In einer weiteren Ausführung bildet ein im Bildgebungsverfahren nicht sichtbares Material einen oder mehrere Hohlräume. Diese sind untereinander verbunden oder bilden abgeschlossene Hohlräume, die mit einem im Bildgebungsverfahren sichtbaren Material gefüllt werden. Das Material des Markers kann ein Feststoff, eine Flüssigkeit oder ein Gel sein, welches röntgendicht ist und um Ultraschall oder Magnetresonanzbild sichtbar ist.


Vorteile

• Einsetzbar für viele bildgebende Verfahren wie Röntgen, CT, MRT oder Ultraschall • Sichtbar in Bildgebungsverfahren • Einfach anbringbar an medizinischen Instrumenten • Keine Einschränkung der Funktion des medizinischen Instrumentes • Ermöglicht schnelles und präzises Bestimmen der dreidimensionalen Position und Ausrichtung eines medizinischen Instrumentes


Anwendungsbereiche

• Medizintechnik • Ärzte


Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Dr.rer.nat. Karen Henning
0391 67-52091
karen.henning@ovgu.de
www.ovgu.de
Adresse
Universitätsplatz 2
39106 Magdeburg



Entwicklungsstand

Idee


Stichworte

Bildgebung, Marker, MRT, CT, Ultraschall

Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsführerin)

c/o TransMIT GmbH
Kerkrader Straße 3
D-35394 Gießen