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ENERGIEARMER AUFSCHLUSS ORGANISCHER MATERIALIEN MIT HOCHSPANNUNG


Kurzfassung

Wissenschaftler der Forschungsgruppe Hochspannungstechnologien der TU Ilmenau haben ein patentiertes Verfahren zur Zerstörung bzw. zum Aufschluss der Oberfläche und/oder der Zellen von Biomasse zur schnelleren Freisetzung und effektiveren Verwertung der Inhaltsstoffe entwickelt.


Hintergrund

Einen zentralen Punkt bei der Verwertung organischer Materialien stellt deren Aufschluss und die damit verbundene Freisetzung wertgebender Inhaltsstoffe dar. Aufgabe ist es, einen energieeffizienten, direkten Aufschluss der Oberfläche und Zellen organischer Materialien zur schnelleren Freisetzung und effektiveren Verwertung der Inhaltsstoffe zu erreichen.


Bilder & Videos


Lösung

Das Prozessgut wird energiearmen Funkenentladungen einer speziellen Hochspannungselektrodenan-ordnung ausgesetzt. Dort erfolgt ein signifikantes und nachhaltiges Öffnen der biologischen Zellen des zugeführten, organischen Materials. Die Vorteile sind: schnellere Freisetzung und effektivere Verwertung wertgebender Inhaltsstoffe organischer Materialien, kein thermischer oder chemischer Umsatz der wertgebenden Inhaltsstoffe, hohe Energieeffizienz und Verfahren und Vorrichtung anpassbar auf viele Einsatzzwecke.


Vorteile

- schnellere Freisetzung und effektivere - Verwertung wertgebender Inhaltsstoffe organischer Materialien, - kein thermischer oder chemischer Umsatz der wertgebenden Inhaltsstoffe, - hohe Energieeffizienz, - Verfahren und Vorrichtung auf viele Einsatzzwecke anpassbar


Anwendungsbereiche

Das Verfahren kann z. B. für eine effizientere Bioenergiegewinnung, für industrielle Zwecke (Zuckergewinnung, Bioethanolherstellung, Ölgewinnung, Gewinnung ätherischer Öle, Stärkegewinnung), für die Vorbehandlung von Pflanzen oder Pflanzenteilen (z. B. Trocknung für die Gewürz-, Tee- oder Kräuterherstellung) oder für den Aufschluss tierischer Zellen zum Zwecke der Stofftrennung bzw. zur Weiterverarbeitung oder zum Freisetzen oder Eindringen von Substanzen eingesetzt werden.


PATON | Patentmanagement Thüringer Hochschulen

Stephan Zeumann
03677 69 4564
stephan.zeumann@tu-ilmenau.de
www.paton.de
Adresse
Langewiesener Str. 37
98693 Ilmenau



Entwicklungsstand

Prototyp


Patentsituation

  • DE 102010052723 erteilt
  • EP 2643910 anhängig

Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsstellenleiterin)

c/o PROvendis GmbH
Schloßstr. 11-15
D-45468 Mülheim an der Ruhr