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Revisionsfähige Hüftendoprothese


Kurzfassung

Mit Hilfe der Erfindung können Hüftendoprothesen bei Revisionsverfahren gewebeschonend vom Knochen/Knochenzement gelöst werden.


Hintergrund

Bislang erfolgt die Revision von Hüftendoprothesen rein mechanisch, indem der Chirurg die Prothese operativ freilegt und die einzementierte Prothese mechanisch/chirurgisch entfernt. Das erfolgt in den meisten Fällen im Zuge von Säge- und/oder Bohrvorgängen.


Bilder & Videos


Problemstellung

Aufgrund der schlechten Zugänglichkeit insbesondere des Knochenzements, mit dem die Endoprothese befestigt wird, handelt es sich dabei um einen besonders aufwendigen und für den Patienten belastenden Prozess.


Lösung

Der erfindungsgemäße Gedanke besteht darin, in die Hüftendoprothese eine Kavität einzubringen oder vorzusehen, in die ein Widerstandsheizelement eingeführt werden kann. Mittels des bestromten Heizelements wird die Prothese von innen erwärmt, wodurch die angrenzende Umgebung soweit erwärmt wird, so dass ein patientenschonendes und schnelles Lösen vom Knochenzement ohne Schädigung des umgebenden, gesunden Gewebes ermöglicht wird. In Abb. 1 wird die erfindungsgemäße Prothese veranschaulicht.


Vorteile

  • gewebeschonendes Trennen einer Endo-prothese vom Knochen
  • Verkürzung von Revisions-Ops
  • Nachrüstbarkeit

Anwendungsbereiche

Revision von Hüftendoprothesen


Service

Lizenz zur gewerblichen Nutzung Kooperation möglich


EZN Erfinderzentrum Norddeutschland GmbH

Dr.-Ing. Christoph Gaebel
0511 850 308-0
gaebel@ezn.de
www.ezn.de
Adresse
Theaterstraße 2
30159 Hannover



Entwicklungsstand

Prototyp


Patentsituation

  • DE 10 2015 121 779 anhängig

Stichworte

Hüftendoprothese, Entfernen, Revision, Erwärmung, Knochenzement, Lösen der Verbindung

Angebot Anbieter-Website


Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsstellenleiterin)

c/o PROvendis GmbH
Schloßstr. 11-15
D-45468 Mülheim an der Ruhr